Unsere Gemeinde 2009 in der hiesigen Presse:

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 Ab 1.1.2008 gemeinsames Zeitungsportal von Westfälischer Rundschau  und Westfalenpost

 Aktion der Sternsinger  I  Winterküche "Bekommen oft mit, wie traurig das Schicksal mancher Gäste ist"  Auch Marienkirche könnte künftig ins rechte Licht gerückt werden 
Neujahrsempfang der Gemeinde St. Marien  I 
Ehrenzeichen des Bistums  I   Propstei lädt Sonntag alle Familien ein  I  Gemeindesaal als Zirkusmanege  Sonderkollekte für Kirchenneubau
Bastian und Sandra regieren Narrenvolk I  
Es geht los: Prinzenpaar proklamiert  I   Leipziger Ehepaar auf "Botschaftsreise"   I
Im Herbst droht KAB-Mitgliedern eine Beitragserhöhung von 20 Prozent  I 
2008 zogen 150 neue Gemeindemitglieder in die katholische Propsteigemeinde St. Marien 
 Marienstift gehört zur Contilia Gruppe
   I  kfd-Frauen niedlich und sexy zugleich  I  Prinzessin im Petticoat: "Das gibt´s nur einmal im Leben"  I  Ein dreifaches Schwelm Helau, Helau...    I
 
  Marienkirche leuchtet ab Herbst  I 
Karwoche als Vorbereitung auf Ostern  I  325 Jahre nach Legung des Grundsteins Marienkirche feiert  I  
Primizmesse und Prozession an Fronleichnam I
Krönungsmesse zum Auftakt  I  Propsteigemeinde feierte Pfarrfest rund um die Kirche I
Marienkirche nun  spirituelle Tankstelle  I  Küster-Urgesteine gehen in den Ruhestand  I 
 
Pünktlich zum Advent ist die Marienkirche beleuchtetBischof aus Haiti wirbt für Adveniat  I  Mit dem Herzen noch in Afrika

Pater Norbert Mushoff feierte Jubiläum
Mit dem Herzen noch in Afrika

Er hat im fernen Afrika seine Berufung gelebt und dennoch ist er fest mit seiner westfälischen Heimat verwurzelt: Pater Norbert Mushoff (72). Er feierte jetzt in seiner Heimatgemeinde St. Marien sein besonderes Priesterjubiläum. Vor 40 Jahren wurde Norbert Mushoff geweiht.

Dass er als Mann Gottes in Afrika wirken sollte, war dem Schwelmer nicht unbedingt in die Wiege gelegt. Nach seiner Volksschulzeit erlernte Norbert Mushoff den Beruf des Werkzeugmachers.

Geprägt durch Familie und aktives kirchliches Leben trat Norbert Mushoff in den Orden der Styler Missionare ein. Auf dem zweiten Bildungsweg absolvierte er sein Abitur. Das Theologiestudium schloss sich an. 1969 wurde er zum Priester geweiht. Nach entsprechenden Vorbereitungen im Missionsorden der Styler erhielt Norbert Mushoff 1971 den Ruf nach Afrika. In Ghana sollte er missionieren.

Eine Aufgabe, die er mit Elan und Tatkraft anging. Davon zeugen die Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen und Kirchen oder der Brunnenbau für die Menschen in den Dörfern, die während der Trockenperiode ohne eigene Trinkwasserversogung blieben. Dank seiner intensiven Bemühungen erreichte Norbert Mushoff in seiner Heimat viele Menschen, die ihn unterstützten. Da wurde für zement und Steine ebenso gegeben wie für den Aufbau der neuen Gemeinden, die sich in Ghana gebildet hatten.

Hilfe zur Selbsthilfe, Projekte der beruflichen Weiterbildung oder zur Ausbildung von Fachleuten hat Norbert Mushoff auch heute noch für seine afrikanischen Freunde im Blickwinkel. Auch wenn er wegen gesundheitlicher Einschränkungen seine Arbeit vor Ort nach fast zwei Jahrzehnten einstellen musste, so bleibt er den Menschen dort verbunden. In Saarbrücken ist Pater Norbert Mushoff jetzt in der englischsprachigen Seelsorge tätig. Sein Priesterjubiläum feierte er im Schwelmer Marienstift. Dem Fest sollte eigentlich sein Vater beiwohnen. Doch wenige Tage vor den Jubiläum verstarb Gustav Mushoff im 100. Lebensjahr.

 

 

Zu Gast in der Propsteigemeinde
Bischof aus Haiti wirbt für Advenia
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02.12.2009, von Bastian Haumann

 

Am Beispiel Haitis, dem ärmsten Land Amerikas, lenkt die diesjährige Adveniat-Weihnachtsaktion unter dem Motto „Den Armen eine gute Nachricht!” den Blick auf die vergessenen Weltregionen. Zu der Weihnachtsaktion hat Adveniat namhafte Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. Denn niemand kann besser von dem Alltag in der Armut berichten als Menschen, die diesen hautnah erlebt haben.

Menschen aus der Resignation reißen

So wie Bischof Pierre-André Dumas, der in der neu gegründeten Diozese Anse-à-Veau et Miragoâne bemüht ist, die Menschen aus der Resignation zu reißen und mit ihnen an einer gemeinschaftlichen Kirche zu bauen.  In dieser Woche war er in der Gemeinde St. Marien zu Gast und hatte nach dem Gottesdienst die Gemeindeglieder zu einem Informationsgespräch in den Pfarrsaal geladen.

„Die Menschen leiden dort”, sagte der Bischof. „Und ich möchte ihnen mit meiner Einrichtung wieder Hoffnung geben.”

Dabei reiche es manchmal schon aus, ein wenig Menschlichkeit zu zeigen, so der Bischof: „Es hilft schon, einfach für sie da zu sein und ihnen zu zeigen, dass sie noch immer ein Teil der Gesellschaft sind.” Aus diesem Grund ist ihm sein Besuch in Deutschland besonders wichtig, um für die Unterstützung seiner Arbeit zu werben.

„Ich möchte die Menschen wieder aufwecken und ihnen zeigen, wie wichtig ihre Hilfe ist”, sagte Dumas. Dabei wurde seine Hilfsbereitschaft und Geduld bereits zu Beginn seiner Amtszeit in Anse-à-Veau und Miragoâne auf eine harte Probe gestellt. Denn der Grund dafür, dass es zwei Bischofssitze gibt, ist eine abenteuerliche Geschichte.

„Rom entschied, dass nicht die Provinzhauptstadt Miragoâne, sondern Anse-à-Veau Bischofssitz werden sollte”, erzählte Dumas. „Ziel war es, eine Strukturhilfe für einen Ort zu schaffen, der früher ein pulsierendes Zentrum war aber dann in Vergessenheit geriet.”

Diese Entscheidung erweckte den Unmut der Menschen in Miragoâne. Sie gingen auf die Straße und protestierten. Die Proteste gipfelten darin, dass der Bischof in der Kirche eingesperrt und erst nach acht Stunden befreit werden konnte.

Um den Frieden wieder herzustellen, reiste er nach Rom und bat den Papst, eine Dependance (Zweigstelle) zuzulassen. „Wenn man Gutes tun möchte, geht das meist nicht ohne Probleme”, sagte der Bischof. „Doch davon lasse ich mich nicht entmutigen.” Damit er immer wieder daran erinnert wird, dass in seiner Diözese Kinder Hunger leiden, heult sein Handy bei jedem Anruf wie ein Baby. „Und solange das so ist, dürfen wir keine Sekunde ruhen.”  Das Spendenkonto: Kontonummer: 345; Bankleitzahl: 360 602 95; Bank im Bistum Essen eG; Stichwort Bischöfliche Aktion Adveniat

 

Von der Idee bis zur Umsetzung wurden nur knapp zwölf Monate benötigt

Pünktlich zum Advent ist die Marienkirche beleuchtet

Schwelm, 01.12.2009

Seit kurzem sind in Schwelm nun zwei Kirchen beleuchtet. Nachdem im Jahr 2000 bereits die Christuskirche illuminiert wurde, konnte am Vorabend zum ersten Advent diesen Jahres auch die Marienkirche mit einer Beleuchtung versehen werden.

Propst Heinz Ditmar Janousek, Bürgermeister Jochen Stobbe, GSWS-Geschäftsführer Tilo Kramer und Arbeitsgruppensprecher Klaus Lange begrüßten rund 150 Gäste und drückten symbolisch den Knopf zum Start der Fensterbeleuchtung, als die Scheinwerfer des Turmes automatisch eingeschaltet wurden.

Angestoßen wurde das Projekt durch die Arbeitsgruppe Innenstadt, Handel und Verkehr des Schwelmer Stadtmarketings. Von der Idee bis zur Umsetzung wurden nur knapp zwölf Monate benötigt.

Möglich wurde die Umsetzung des Projekts neben dem Einsatz der Arbeitsgruppe und der Kirchengemeinde nur durch die Bereitschaft von Spendern, die zur Finanzierung beigetragen haben. Hier sind zu nennen: Ralf Stoffels, AVU, Familie Mebus, Familie Melzer, Steuerbüro Breuer, Wilhelm Erfurt und die Firma Elektro Nockemann.

Zudem konnte die Arbeitsgruppe Innenstadt, Handel und Verkehr durch zwei Aktivitäten einen Beitrag zur Finanzierung leisten. So wurde im April ein Konzert mit Stefan Wiesbrock in der Marienkirche veranstaltet, und im Juni hat die Arbeitsgruppe einen Getränkewagen während des Schwelmer Sommernachtstraumes betrieben.

 

 
Katholische Kirchengemeinde St. Marien

Küster-Urgesteine gehen in den Ruhestand

  30.10.2009, von Bernhard Richter
 
In der Prosteigemeinde St. Marien in Schwelm steht ein Generationenwechsel an. Am 31. Oktober scheiden mit den Küstern Hans-Jürgen Hartje (St. Marien) und Rainer Schweser (Hl. Geist) wegen Erreichen der Altergrenze zwei Urgesteine des Gemeindelebens aus dem aktiven Dienst aus.
Mit einem kleinen Fest sollen die neuen Rentner nach der Vorabendmesse am Samstag gegen 19.30 Uhr im Pfarrsaal St. Marien verabschiedet und zugleich der neue Küster Ralf-Michael Schmidt vorgestellt werden. Der 44-Jährige ist seit 1994 im Kirchendienst in St. Mauritius in Niederwenigern.

Hans-Jürgen Hartje war fast 25 Jahre Küster an St. Marien. Er war der gute Geist in Kirche, Pfarrzentrum, Jugendheim und Kindergarten. „Nicht verzagen, Jimmy fragen” war ein beliebtes Wort in der Gemeinde. „Ob bei großen Gottesdiensten an den Hochfesten, bei Fronleichnamsprozessionen, bei Bischofsbesuchen, Pfarrgründung, Firmung und Diakonenweihe - Herr Hartje hatte immer den Überblick und lenkte alles mit ruhiger Hand. Von den Blumen bis zu den Kerzen - alles war bestens vorbereitet”, so Prälat Heinz D. Janousek.

Als „Chef” der Rentnerband sorgte er für den Aufbau des Pfarrfestes, für den Aufbau der Krippe und des Weihnachtsschmuckes in der Kirche, für die Zelte im Prälatengarten, den Schnitt der langen Hecken rund um das Kirchengelände und den Kindergarten - und wenn ein Symbol für die Erstkommunion gebraucht wurde oder Propst noch eine Idee hatte, dann wurde auch das noch kurzfristig in die Tat umgesetzt.

Im (Pfarr-)Gemeinderat war Hans-Jürgen Hartje Vorsitzender des Festauschusses und trug als solcher die Hauptverantwortung für die Feste innerhalb der Gemeinde - nicht zu vergessen seine Auftritte bei der Ausspielung der Tombola beim Pfarrfest.

Rainer Schweser war über 40 Jahre lang nebenamtlicher Küster an der Hl-.Geist-Kirche und nach der Zusammenlegung der beiden Pfarreien haben die beiden Küster auch ihre Arbeit zusammengelegt und beide arbeiteten vertrauensvoll zusammen und vertraten sich gegenseitig. Rainer Schweser war schon bei der Kirchweihe der Hl.-Geist-Kirche als Küster dabei und hat die Kirche immer als „seine” Kirche verstanden, der seine besondere Liebe galt. Mehrere Umgestaltungen hat er mitgemacht, sogar einen Krippenbrand an einem Weihnachtsfest - nur der Florian ist von der alten Krippe übergeblieben - und zuletzt auch die Umwidmung „seiner” Kirche zur Jugendkirche und zum Ökumenischen Zentrum. ber

 

 
Aktion des Bistums Essen zur Kulturhauptstadt Europas

Marienkirche nun "spirituelle Tankstelle"

 27.10.2009, von Christina Makarona
„Die Menschen sollen Kraft tanken und dabei einen Ort finden, an dem sie in all dieser Hektik ein wenig Ruhe finden können”, sagt Dr. Angelika Büchse. Sie ist die Beauftragtenassistentin für die Kulturhauptstadtprojekte im Bistum Essen und hat eine Plakette an die kath. Kirche St. Marien verliehen.
„Ein Zeichen, dass diese Kirche eine spirituelle Tankstelle ist.”

Die Marienkirche sei ein Ort, an dem man „geistig auftanken kann. Kein Benzin, sondern die Spiritualität”, erklärt Angelika Büchse. Das Projekt „Spirituelle Tankstellen” hat das Bistum Essen eigens für das Projekt „Ruhr.2010” eingeführt. „Wir waren nämlich der Meinung, dass die Kirchen dabei zu kurz kommen”, so Dr. Büchse.

Insgesamt 52 „spirituelle Tankstellen” sollen noch in diesem Jahr ausgezeichnet werden. „Es gibt drei Kriterien, nach denen wir auszeichnen: Raumerfahrung, Inhalt und programmatische Dimension sowie Aktivität.” St. Marien habe die Auszeichnung für die Räumlichkeiten bekommen, denn „die Kirche steht immer für jeden offen, grenzt niemanden aus und lässt die Menschen dort Kraft tanken.”

Direkt neben das Propsteischild möchte Prälat Heinz Dietmar Janousek die neue Auszeichnung aufhängen, am Eingang der Kirche, damit sie auch für Touristen gut sichtbar ist. „Denn darauf kommt es an, dass nicht nur die Schwelmer den Weg in unser Haus finden, sondern auch die Menschen von außerhalb”, so der Prälat. Anfang nächsten Jahres sollen die 52 Standorte deswegen durch weitere Beschilderungen gekennzeichnet werden: „Es sind gläserne Acrylschilder geplant, die an jeder 'Tankstelle' aufgestellt werden und einen Hinweis auf weitere Standorte geben sollen”, so Angelika Büchse.

Die Propsteigemeinde St. Marien plant für das Kulturhauptstadtjahr verschiedene Projekte, denn im März 2010 soll in Schwelm die „Local Heroes”-Woche stattfinden. Ein Projekt, in dem sich jede Stadt der Ruhrmetropole eine Woche lang als Mittelpunkt der Europäischen Kulturhauptstadt präsentieren kann. Dann, erzählt Heinz Dietmar Janousek, kann die Propsteigemeinde beweisen, dass sie die Auszeichnung als „Spirituelle Tankstelle” verdient hat.

 

Propsteigemeinde feierte Pfarrfest rund um die Kirche

Schwelm, 24.06.2009
 
 
 
Schwelm. Die Propsteigemeinde St. Marien hat einen besonders guten Draht zu Petrus. Das bewies das Sommerfest der katholischen Kirchengemeinde. Denn pünktlich zum Start des Fests schlossen sich die Schleusentore und der Regen hörte auf.
Viele Gäste nutzten die Gunst der Stunde für einen Besuch, um endlich wieder ein paar trockene Stunden unter freiem Himmel genießen zu können. Das Fest begann am Freitag traditionell mit einer Abendserenade. Am Samstag, als das bunte Festtreiben um Kirche und Pfarrhaus richtig durchstarten sollte, ließ Petrus jedoch erstmal seine Regenlaune über Schwelm aus. Doch fast pünktlich zum Festbeginn ließen die Schauer nach und schnell füllte sich der geschmückte Platz mit Besuchern.

Das Pfarrfest bot ein buntes Programm für Groß und Klein. „Für uns war wichtig, dass sich vor allem die Kinder wohl fühlen”, sagte Propst Heinz Ditmar Janousek. „Es soll eben ein richtiges Familienfest sein.” So konnten sich die Kinder an der aufgestellten Hüpfburg austoben, Stockbrot am offenen Feuer machen, sich als Schmied an der aufgebauten Feldschmiede versuchen und sich von dem Zauberer „Der große Moysini” oder den Zirkusartisten in ihren Bann ziehen lassen.

Am Abend erreichte das Fest mit dem Auftritt der Rockband Sixpack, bei der die Gäste ausgelassen das Tanzbein schwangen, seinen Höhepunkt. Ein paar Regenwolken zogen dann aber am Sonntag auf, wenn auch nicht am Himmel. Pastoralreferent Andreas Strüder, der seit Mai 2007 Kreisseelsorger im Kreisdekanat Hattingen-Schwelm war, wurde verabschiedet. Wesentlich erfreulicher war dagegen die Tombola, bei der ein Fernseher, ein Navigationsgerät, eine Stereo-Anlage und viele weitere Preise gewonnen werden konnten.

 

 

Krönungsmesse zum Auftakt

Vor 325 Jahren wurde der Grundstein für die Marienkirche gelegt, was nun mit einer Festwoche gewürdigt wird. Den Auftakt bildete ein Festhochamt, in dem Wolfgang Amadeus Mozarts berühmte „Krönungsmesse” zu Gehör gebracht wurde.
 

Gestaltet wurde diese von der Schola Cantorum, dem Kirchenchor „St. Cäcilia”, den Solisten Hong-Ae Kim (Sopran), Katharina Greiß-Müskens (Alt), Marco Agostini (Tenor) und Bürgermeister Dr. Jürgen Steinrücke (Bass) sowie ein Projektorchester, welches sich ausschließlich zu diesem Anlass zusammengefunden hatte. Die Leitung desKonzertes hatte Ulrich Isfort inne, der durch die Konzertmeisterin Ann-Kristin Dorfmüller und Organistin Andrea Hermann Unterstützung erfuhr.

Die Sängerinnen und Sänger und die Musiker bescherten den Gemeindemitgliedern einen mehr als feierlichen Gottesdienst, meisterten mit Mozarts „Krönungsmesse” die Königsdisziplin der klassischen Musik mit Bravour. Sänger und Instrumentalisten meisterten die Prüfung spielend und sorgten mit bisweilen dramatischen Gesängen und Klängen bei den Zuhörern für Gänsehaut.

Die Festwoche wird fortgesetzt mit Pater Gregor Pietras (CSsR, Köln). Unter dem Titel „Der Himmel zwischen den Zeilen - Entdeckungen in der Bibel” wird der Geistliche bie einschließlich Freitag jeweils um 19 Uhr in der Marienkirche predigen. Das heutige Thema lautet „Sodom ist vorbei - Wie Gott unsere Zukunft sieht”. Weitere Themen sind: „Der schwierige Jesus - Hatte Jesus Vorurteile?” (Dienstag), „Kleiner Mann, ganz groß - Der Zöllner Zachäus” (Mittwoch), „Werbung für das Himmelreich? - Lass die Toten ihre Toten begraben!” (Donnerstag) und „Glauben Sie nicht alles, was Sie wissen! - Für Gott ist nichts unmöglich” (Freitag). Mit einer kleinen Abendserenade wird nach dem geistlichen Abend in der Marienkirche das Pfarrfest eröffnet. ds

 

 

Primizmesse und Prozession an Fronleichnam

Polizei sichert Prozession

08.06.2009  Schwelm.

Am kommenden Donnerstag (Fronleichnam), 11. Juni, um 9.30 Uhr feiert der Neupriester Thomas Köster seine Primizmesse auf dem Bürgerplatz. Es schließt sich die Fronleichnamsprozession zum Hochfest des Leibes und Blutes Christi zur Marienkirche an.
 

Die Prozession führt über den Neumarkt, die Bismarckstraße und Bahnhofstraße zur Parkanlage „Alter Friedhof”. Dort werden die Pfadfinder einen Segensaltar errichten. Für seinen Schmuck zeichnen sich die Pfadfinderinnen verantwortlich. Der Stationsgottesdienst wird von der Jugend der Propsteigemeinde gestaltet und der Eucharistische  Segen wird erteilt. Die Prozession zieht dann weiter über die Döinghauser Straße, Viktoriastraße, Potthoffstraße, August-Bendler-Straße, Bahnhofstraße zur Marienkirche. Dort wird der feierliche Schlußsegen erteilt. Anschließend lädt die gemeinde zum Frühschoppen mit kleinem Imbiss hinter die Kirche ein.

Bei ungünstigem Wetter fällt die Prozession aus und es wird ein festlicher Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Marienkirche gefeiert. Die Kath. Kirchengemeinde bittet alle Anwohner der Straßen, durch die die Prozession ziehen wird, die Häuser zu schmücken und „Flagge” zu zeigen.

Mit einer Dankandacht um 17 Uhr zur Primiz mit Erteilung des Primizsegens in St. Marien endet der festliche Kirchentag. Sie wird gestaltet von der Schola Cantorum. Anschließend besteht Gelegenheit zur Begegnung und Gratulation im Pfarrsaal.

Die Polizei erwartet zwischen 800 und 1000 Prozessionsteilnehmer, die gegen 10.30 Uhr aufbrechen werden. Ende ca. 12.30 Uhr). Der fließende Verkehr wir von begleitenden Polizeibeamten umgeleitet. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Streckenverlauf der Prozession weitgehend zu umfahren.

 

325 Jahre nach Legung des Grundsteins
Marienkirche feiert Ereignis im Juni

, 23.04.2009
,
Schwelm. Am 21. Juni 1684 legte der damalige Prior von Werden den Grundstein für die neue Marienkirche, die erste katholische Kirche nach der Reformation.
Dazu heißt es in der Chronik: "...am 21. Juni 1684 wurde der Grundstein gelegt von dem Hochwürdigen Pater Prior aus Werden #1#20Und zu dem Zeitpunkt, als der Grundstein in den Boden gelassen wurde und die Zeremonien noch andauerten, erschien ein sehr heller Stern von der elften Stunde bis zur ersten Stunde nach Mittag und stand über dem Kirchenplatz und der Stadt Schwelm, und gesehen wurde er nicht nur von einem einzigen Menschen, sondern von mehreren, und zwar nicht nur von Katholiken, sondern auch von Lutheranern, Reformierten und Juden. Diese beteuerten immer wieder, dass dieses Zeichen wegen der Kirche der Katholiken geschehe. Schwelm, den 23. Juni 1684, Wilhelm Breidenbach, Pastor".

Dieses Ereignis (der Grundsteinlegung) will die Propsteigemeinde St. Marien im Sommer gebührend feiern, und zwar zunächst am Sonntag, 14. Juni, mit einem Festhochamt und der Krönungsmesse von Mozart.

Das weitere Programm sieht dann noch folgendes vor: Montag bis Freitag Geistliche Woche mit P. Gregor Pietras, Köln; Samstag, 20. Juni, Pfarrfest rund um Kirche und Pfarrhaus; Sonntag, 21. Juni, 10 Uhr Pontifikalamt mit Weihbischof Ludger Schepers, anschließend Fortsetzung des Pfarrfests rund um Kirche um Pfarrhaus.

 

 
Propsteigemeinde St. Marien Schwelm zog mit Palmzweigen in die Kirche ein

Karwoche als Vorbereitung auf Ostern

   05.04.2009, Bernhard Richter

 

Schwelm. (ber/ds) Mit der Weihung der Palmzweige unter freiem Himmel vor der Familienmesse und anschließender Palmprozession in die Kirche startete gestern Morgen die Propsteigemeinde St. Marien in die Karwoche.
Bereits am Freitag waren 35 Jugendliche und junge Erwachsene der Pfarrei St. Marien Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal unter dem Titel „Siehst du mich” von der Herz-Jesu-Kirche in Ennepetal-Milspe über den Büttenberg zum Jugendpastoralen Zentrum Hattingen-Schwelm (JupaZ) in der Sedanstrasse in Schwelm gezogen und hatten so mit der Teilnahme am Jugendkreuzweg ein aktives Glaubenszeugnis abgeben.

Der Palmsonntag ist traditionell dem Gedächtnis des Einzugs Jesu in Jerusalem gewidmet. Die Karwoche erreicht ihren Höhepunkt über den Gründonnerstag (um 19 Uhr findet eine Abendmahlfeier in der Marienkriche mit Fußwaschung statt) am Karfreitag (mit Bußgang um 19.30 Uhr von der Marienkirche zur Hl.-Geist-Kirche) und mündet am Ende des Karsamstags (21 Uhr Auserstehungsfeier in der Marienkirche) in die Feier der Osternacht.

Aber auch die Kinder sind in die Vorbereitungen auf das Osterfest mit einbezogen. Kreativ ging es beim Auftakt der traditionellen Kinder-Karwoche am Samstag zu. Im Jugendheim Marienweg trafen sie sich, um Palmstöcke zu binden. Jedes Jahr bereitet die Gemeinde ihre jüngsten Mitglieder in der Karwoche auf das Osterfest vor. In diesem Jahr geschieht dies vor allem mittels Geschichten von Mose, Jeremia, Samuel, der Königin Ester und den Drei Freunden im Feuerofen. Passend dazu bieten die Betreuer rund um Gemeindereferentin Gertraud Huchtmeier jeden Tag andere Aktionen für die rund 24 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren an.

So werden neben den Palmstöcken auch Mandalas, Tonarbeiten und eine Osterkerze erstellt. Die Osterkerze dürfen die Kleinen dann zum Abschlussgottesdienst am 12. April mitnehmen. Wichtig ist es Gertraud Huchtmeier und ihren fleißigen Helfern vor allem, den Kindern die Botschaft hinter den Aktionen und Geschichten zu vermitteln. „Alle unsere Hauptfiguren haben die Zusage Gottes erfahren, und das sollen auch die Kinder lernen”, so Gertraud Huchtmeier. Daher lautet das Motto der Karwoche auch „Ich bin der Ich-bin-da”.

 

 
Arbeitsgruppe des Stadtmarketings sammelt fünfstelligen Betrag

Marienkirche leuchtet ab Herbst

   27.03.2009, Steffen Gerber
Von Ann-Cathrin Pfeiler Schwelm.

Nicht mehr lang, dann erstrahlt die Schwelmer Innenstadt auch von weither gleich in doppeltem Glanz. Seit Jahren leuchtet die Christuskirche, bald soll auch die Marienkirche im Dunkeln zu sehen sein.

Auf Initiative der Arbeitsgruppe Innenstadt, Handel und Verkehr des Schwelmer Stadtmarketings sollen die Planungen und Anschaffungen dafür im Herbst abgeschlossen sein. „Wir haben schon einige Spender und knapp die Hälfte des fünfstelligen Betrags zusammen. Wir brauchen aber noch Hilfe, um die insgesamt etwas mehr als 10 000 Euro stemmen zu könne”, sagte AG-Mitglied Ralf Stoffels.

Heinz Ditmar Janousek von der katholischen Propsteigemeinde St. Marien hatte schon früher eine Art Erleuchtung, oder besser eine Prophezeiung: „Die damalige stellvertretende Bürgermeisterin Ilse Adam hat schon bei der ersten Beleuchtung der Christuskirche gesagt, dass ich bestimmt bald nachziehen würde. Und dann, wie sie mich kenne, bestimmt mit Diskobeleuchtung”, sagte der Propst mit einem Lächeln auf den Lippen.

Bunt wird es tatsächlich, allerdings auf andere Art und Weise. Neben dem 46 Meter hohen Kirchturm wird auch das große Glasfenster zum Vorplatz von Innen mit weißem Licht beleuchtet, sodass die Farben schön herauskommen sollen. „Das Fenster wurde vor zwölf Jahren in Hattingen entworfen. Es zeigt unter anderem die Umrisse der in der Kirche stehenden Orgel und Marienbilder aus der Umgebung”, erklärte Janousek. Und Stoffel ergänzte, dass man je nach Finanzierungslage auch erst eines beleuchten können, ehe das andere dann später hinzukommen kann.

Der architektonisch besondere Kirchturm wird mit vier gebündelten, weißen Strahlen bis zur Spitze beleuchtet. „Einmal wurde vergessen, das Licht im Turm auszuschalten. Dadurch haben die Neonröhren die kleinen Fenster in der Turmspitze von Innen beleuchtet. Die Leute fanden das toll”, so Janousek, der daher auch über eine Innenbeleuchtung des Turms nachdenkt.

Doppelpack am 26. April

Zur Finanzierung der leuchtenden Idee findet am 26. April um 19 Uhr ein Benefizkonzert mit Gitarrist und Sänger Stefan Wiesbrock statt. Dies soll virtuos und besinnlich werden. Außerdem bringt er Musikkollegen Wolfram Cramer von Clausbruch und seine aktuelle CD „Sieben fette Jahre” mit. Einlass ist um 18.30 Uhr, der Eintritt kostet 15 Euro und geht als Spende an die Finanzierung der neuen Außen-Beleuchtung.

„Das ist doch ein schönes Ostergeschenk im Doppelpack: ein tolles Konzert und eine Spende in einem”, freute sich Geschäftsführer Thilo Kramer von der Gesellschaft für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Schwelm (GSWS). Die Karten für das Benefizkonzert gibt es ab sofort im Vorverkauf bei der GSWS Schwelm, bei Gerkau-Moden, Jürgens Sport-Shop, Potpourri, beim AVU-Treffpunkt und natürlich im Pfarrbüro in Schwelm.

Die baldige Beleuchtung bedeutet für Propst Janousek nicht nur eine optische Aufwertung der Kirche. „Es wird auch ein Schwerpunkt der Stadt betont. Ein bisschen wie ein Zeigefinger, der dann auf und in den Himmel weist.”

 

 

Ein dreifaches Schwelm Helau, Helau...

Schwelm, 22.02.2009
Schwelm. (ds) Ein dreifach Schwelm-Helau, zahlreiche Raketen und unzählige Klatschmärsche bestimmten das Bild beim traditionellen Kolpingkarneval im Kolpinghaus. ...
 
 

 

 

 

 

 

Rund 200 Närrinnen und Narren hatten am Samstag bei der großen Prunksitzung im Kolpinghaus ihren Spaß. Foto: Steffen Gerber

 

... Prinz Bastian und Prinzessin Sandra hatten zur großen Prunksitzung geladen und etwa 200 Närrinnen und Narren folgten dem Ruf des jungen Prinzenpaars.

Die Majestäten haben ein wahrlich fröhliches Königreich zu regieren. In bunten Kostümen drängten sich die Schwelmer Karnevalsfreunde an den langen Tischen, um bei einem abwechslungsreichen Programm einen feucht-fröhlichen Abend zu verbringen. Da saßen Ärzte neben Teufeln und Piraten neben Bunnys - und alle gemeinsam feierten ihr Prinzenpaar, das sich für die Prunksitzung ein musikalisches Motto ausgesucht hatte. "Mit Petticoat und Rock´n´Roll wird der Kolpingkarneval richtig toll!" lautete die Devise, die vor allem im liebevoll gestalteten Bühnenbild umgesetzt wurde. Unter anderem stand ein pinkfarbener Cadillac auf der Bühne, dessen Nummernschild "EN-BS-09" auf das junge Prinzenpaar verwies.

Begeisterungsstürme rief die Prinzenrede von Bastian Thier und Sandra Grimme hervor, in der die Majestäten die Gäste auch an ihrer Beziehung teilhaben ließen. So erzählten sie sehr erfrischend vom Hausputz, kleinen Streitereien, männlichen und weiblichen Eigenarten und ihrer Kennenlern-Geschichte, denn die ist etwas ganz Besonderes. Schließlich lernten sich Prinz Bastian und Prinzessin Sandra am Rosenmontag 2003 im Kolpinghaus näher kennen und letztlich auch lieben. Eine weitere Besonderheit lässt sich in der Familiengeschichte des Prinzen finden. Vor genau 40 Jahren standen Heinz-Georg und Elisabeth Thier als Prinzenpaar auf der Kolpingbühne.

Nach der flotten Eröffnungsrede startete das Abendprogramm mit weiteren Büttenreden, Tanz, Gesang und natürlich viel guter Laune. Den Anfang machte der Kolpingchor, der passend zum Motto "Sugar Baby", "Rote Lippen soll man küssen" und "Marmor, Stein und Eisen bricht" sang. Wie alle Akteure bekamen auch die Sänger einen Orden vom Prinzenpaar verliehen. Mit dabei waren auch Bauchredner Mütze, Die Kaals, Die Krassen Krabben, die "Evolution of Music", Schröder und Schober, Herbert und Gisela und "Les dames barbuse". Zahlreiche Lacher erntete auch das Pastoralteam, das seine ganz eigene Version von "Wetten dass ...???" präsentierte.

 

 

Prinzessin im Petticoat: "Das gibt´s nur einmal im Leben"

Schwelm, 20.02.2009, Von Andreas Graw
Schwelm. Vor ihrem großen Auftritt gestern beim Awo-Karneval machte Prinzessin Sandra Grimme keinen Hehl aus ihrer Aufregung. Im WR-Gespräch plaudert die 27-Jährige über ihre Regentschaft.

 
 
 
 
Prinzessin Sandra I. und ihr Prinz Bastian I: Ein Paar im Karneval und auch im Alltag. (WR-Foto: joe)
 

"Meine Krone hatte ich selbst gekauft - aber gar nicht für mich", sagt Grimme. Eigentlich war das Plastikkrönchen für eine Freundinn bestimmt, in der Annahme die würde Prinzessin. "Aber dann haben sie mich gefragt." Kurz überlegt und zugesagt - die Regentschaft der Vorsitzenden der Kolpingjugend war festgemacht.

Schwierigkeiten bereitete aber das Motto: "Mit Petticoat und Rock´n´Roll wird der Kolpingkarneval wieder toll." gegen Rock´n´Roll hat Sandra I nichts und Petticoats findet sie ebenfalls schön, nur: "Der Elferrat meinte, ich müsste schon etwas herausstchen, was schickes anziehen. Aber ist gibt keinen edlen Petticoat." Inzwischen hat Sandra I. doch einen. Er war einmal ihr Abi-Ball-Kleid, dunkelrot und exquisit. "Ich hab´ das Kleid kürzen lassen, bis kurz übers Knie." Ein wenig Tüll drunter und fertig war Prinzessins Petticoat.

Gestern Abend dann der erste Einsatz des auf 60er getrimmten Ex-Ballkleids: "Der Awo-Karneval ist für mich einer der schönsten Momente. Ich finde, man geht da mit einem befriedigenden Gefühl raus." Bei der Veranstaltung zeigen die Kolping-Karnevalisten behinderten Menschen vorab Teile ihres Programms aus der Prunksitzung vom Samstag.

Heute nämlich "ist der große Abend. Je näher die Sitzung kommt, desto aufgeregter werde ich. Wir wollen ja auch den Saal zum Lachen bringen." Sandra I. und ihr Prinz (an Karneval und auch im Alltag) Bastian I. mussten bei ihrer Rede aupassen, dass sie sich auch bei allen bedanken - mit Orden." Ganz dem Rock´n´Roll-Motto entsprechend sehen die Orden aus wie kleine Schallplatten.

Seit zehn Jahren steuert Sandra I. ihren Teil zum Kolping-Karneval bei. In diesem Jahr besonders aktiv: Gestern Awo-Feier, heute Prunksitzung (20.11 Uhr), Sonntag Besuch im Marienstift (15.11 Uhr) Montag Sturm aufs Rathaus (11.11 Uhr) und Kinderkarneval (15.11 Uhr). Und der edle Petticoat ist immer dabei. "Das Kleid ist ja dunkel, da sieht man Flecken nicht so sehr." Natürlich wird sich Sandra I. trotzdem vorsehen, denn: "Sowas gibt´s nur einmal im Leben, das muss ich gut machen."

 

 

kfd-Frauen niedlich und sexy zugleich

Schwelm, 20.02.2009

Schwelm. Auftakt des Schwelmer Karnevals: Die kfd-Frauen der Propsteigemeinde St. Marien luden zur Weiberfastnacht ins Kolpinghaus ein

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Polonaise mit Sitzungspräsidentin: Angelika Meisner brachte die kfd-Frauen an Weiberfastnacht auf Trab. Foto: Steffen Gerber
 

Eine bunte, farbenfrohe Närrinnenschar füllte den proppevollen Saal.

Angelika Meisner, langjährige Sitzungspräsidentin, hieß mit launigen Versen alle willkommen. Es war der Startschuss für ein abwechslungsreiches Programm, das Schlag auf Schlag einen Unterhaltungsaspekt an den nächsten reihte. Hochmotiviert bot sich etwa Sonja Grüner als "Ehrenamtliche" in der Gemeinde an (so etwas fehle bislang dort noch!). Frauen der Judith-Gruppe, vom Alter her die Jüngsten in der Runde, erschienen als Riesenteebeutel und meditierten, um dann in einem atemberaubenden Tanz alle zu überzeugen: "Jede Stelle meines Körpers ist sexy und voll geil!"

Britta Friedemann stritt dann mit einem aufdringlichen Staubsaugervertreter über das Lebensrecht ihrer Milben im Bett. Die Mitglieder der Katharinen-Gruppe erstürmten als "Wuchtbrummen" die Bühne und klagten über Probleme wie Fett und Falten, die jenseits der 50 Lebensjahre kommen. "Wir wollten niemals auseinander gehen" und andere passende Gesänge unterstrichen ihre Not. Der ständige Applaus zeigte, dass sie von vielen Frauen verstanden wurden.

Frau Novotka (Manuela Nähle) und Frau Hawlitschka (Gabi Kapelke) klagten über alle Krankheiten und wussten auch, welcher Arzt zuständig ist. Die Närrinnen an den langen Tafeln bogen sich vor Lachen. Eine Pfarrsekretärin (Rita Lahmer) der Großgemeinde St. Marien zeigte in einem Sketch mit Marianne Bald als Gemeindemitglied, wie im Jahr 2012 die Seelsorge aussehen könnte. "Grauenhaft!", lauteten die Kommentare angesichts dieser Vorstellung.

Ganz niedlich trug in diesem Jahr die Judith-Gruppe das Märchen vom Aschenputtel vor. Beschlossen wurde die Sitzung mit einem Ausschnitt aus der Fernsehsendung "Wetten dass": Thomas Gottschalk begrüßte Angela Merkel, Stargast war Elvis Presley, und als Wettmannschaft lief die Thekenmannschaft Hopfenglück ein. Hinter dieser Fernsehshow verbarg sich das Pastoral-Team der Gemeinde.

Die strapazierten Lachmuskeln erholten sich natürlich beim Schunkeln, bei Gesang und Tanz, begleitet von Reinhold Petrikat am Keyboard.

 

 

Marienstift gehört zur Contilia Gruppe

Schwelm, 16.02.2009

Schwelm. Ende des Monats wird das zehnjährige Jubiläum des katholischen Altenzentrum Marienstift gefeiert und bedeutet zugleich einen Neuanfang: Seit Jahresbeginn gehört das Haus an der Friedrich-Ebert-Straße zur Contilia Gruppe und heißt nun ...

 

  am Oberloh feiert 10-jähriges Jubiläum und heißt jetzt Seniorenstift St. Marien. (WR-Foto: Schöler)

... "Seniorenstift St. Marien". Von Marcus Esser "Die Strukturreform im Bistum hat ja bekanntlich dazu geführt, dass die Gemeinden in Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal zusammengeschlossen wurden, mit der Propsteigemeinde St. Marien als Rechtsnachfolge", so dazu Propst Heinz Ditmar Janousek im Gespräch mit der WR. Aus diesem Grund sei es auch sinvoll gewesen, "die Altenheime in einer Trägerschaft zusammenzufassen".

Neuer Träger des Marienstiftes sei somit die Haus Maria Frieden GmbH in Gevelsberg geworden. Von den Gesellschafteranteilen halte die Propsteigemeinde 47 Prozent, das Bistum Essen drei Prozent und 51 Prozent die Essener Contilia Gruppe. Die Kirchengemeinde als Minderheitengesellschafter sei aber mit gleichem Anteil von drei Sitzen im siebenköpfigen Aufsichtsrat vertreten - in dem Propst Janousek den Vorsitz hat:

"Das Personal ist übernommen worden. Einige aus der Führungsetage haben freiwillig das Haus verlassen oder innerhalb des alten Trägers gewechselt, so dass kein Arbeitsplatz verloren gegangen ist".

Es sei aber richtig, dass die Gemeinde nun weniger Eigentum habe, "da das Marienstift in Erbbaurecht an die Gesellschaft übertragen worden ist". Ein Altenheim in Eigenregie zu führen, das könne die Kirchengemeiden "personell aber nicht mehr leisten", so der Propst. Der in der neuen Struktur betriebswirtschaftliche Vorteile sieht, die auch zur Zukunftsicherung des Hauses beitragen würden.

Die Bewohner müssten sich in soweit auf Änderungen des Pflegekonzeptes einstellen, dass die Betreiber von Altenheimen gehalten wären, die neuen Landesgesetze umzusetzen, "die mehr Einzelzimmer vorsehen". Der Anteil habe jetzt bei 80 Prozent zu liegen, was für das Seniorenstift St. Marien Umbaumaßnahmen bedeute (Übergangsfrist bis 2018), da zur Zeit nur 40 Prozent der 89 Bewohner des Schwelmer Hauses in Einzelzimmern untergebracht sind, und der Großteil ind Doppelzimmern. "Was besonders ärgerlich ist", so Pfarrer Janousek, "da wir vor zehn Jahren eigentlich mehr Einzelzimmer einrichten wollten, dies aber nach dern alten Gesetzen nicht möglich war."

 

 

2008 zogen 150 neue Gemeindemitglieder in die katholische Propsteigemeinde St. Marien

Schwelm. (ds)
Wenn man neu in eine Stadt zieht, kann es erst einmal schwierig sein, Kontakte zu knüpfen. Die katholische Gemeinde St. Marien versucht dem zumindest in der Kreisstadt mit einem Empfang für Neubürger im Pfarrsaal entgegenzuwirken.
 

 

Rund 6000 Menschen zählt St. Marien. Die 150 neuen Gemeindemitglieder waren in den Pfarrsaal eingeladen. Foto: D. Schüssler

Rund 6000 Mitglieder hat die katholische Großgemeinde in Schwelm derzeit. Im vergangenen Jahr kamen rund 150 dazu. Eingeladen wurde im Rahmen des Neubürgerempfangs jeder, der in den letzten zwölf Monaten nach Schwelm gezogen und zudem als katholisch gemeldet ist. Natürlich kämen längst nicht alle geladenen Gäste zum Treffen im Pfarrsaal, weiß der Gemeinderatsvorsitzende Wolfgang Thier aus Erfahrung. Dennoch könne sich die Gemeinde jedes Mal über eine sehr positive Resonanz freuen. "Die Leute sind immer sehr angetan von unserem Empfang, genießen das Zusammensein und äußern sich durchweg positiv", so Wolfgang Thier.

Nähere Bekanntschaften konnten die neuen Schwelmer ganz gemütlich bei Kaffee und Kuchen schließen. Zudem versorgte die Gemeinde sie mit den wichtigsten Informationen. Wolfgang Thier berichtete in einem kurzen und mit Bildern unterlegten Vortrag über das Gemeindeleben sowie die verschiedenen Gruppen, Feste und Vereine, die St. Marien bietet. Vor allem dieser Programmpunkt kommt bei den Gästen stets gut an. "Oftmals entschließen sich Gemeindemitglieder nach dem Empfang, Mitglied in einer der Gruppen zu werden und sich in der Gemeinde zu engagieren", freut sich Wolfgang Thier.

Im Vordergrund der Veranstaltung stehe jedoch, so Wolfgang Thier, vor allem eines: "Wir wollen eine Möglichkeit bieten, neue Bekanntschaften zu schließen, das Gemeindeleben zu fördern und uns als Ansprechpartner vorzustellen."

 

 

Im Herbst droht KAB-Mitgliedern eine Beitragserhöhung von 20 Prozent

15.02.2009

Schwelm. (haui) Auf die Mitglieder der KAB St. Engelbert wird eine saftige Beitragserhöhung von etwas 20 Prozent zukommen. "Wir haben etwa acht Jahre die Mitgliedsbeiträge nicht erhöht, was sich als Fehler herausstellte", berichtete der 1. ...

 

Der KAB-Vorstand ehrte Jubilare (v.l.): Gerda Ziebs, Johann Twickler, Alois Decker, Gerda Mechsner, Michael Nieder, Herbert Mechsner, Walter Braun, Johanna Pauser, Hermann Ryzech. Foto: haui

... Vorsitzende Johann Twickler auf der Jahreshauptversammlung, die am vergangenen Wochenende in den Räumen des Pfarrsaals St. Marien stattfand. "Wir hätte die Beiträge kontinuierlich erhöhen müssen." Das letzte Wort sei hier aber noch nicht gesprochen, so der 1. Vorsitzende, und im Herbst werde mit einem KAB-Sekretär über die Erhöhung diskutiert werden.

Der Vorstand, der sich mit dieser Problematik auseinandersetzen muss, besteht nach den Wahlen aus Johann Twickler (1. Vorsitzender), Johanna Pauser (2. Vorsitzende), Walter Braun (Schriftführer, Kassierer) und Gerda Ziebs sowie Hermann Rydzech (beide Beisitzende).

Mit Urkunden und Blumen ehrten die Mitglieder Alois Decker für die 25-jährige Mitgliedschaft sowie Gerda und Herbert Mechsner für die 60-jährige Mitgliedschaft in der KAB.

Abschließend stellte der Präses der KAB, Michael Nieder, in einen Kurzvortrag das Lebens- und Glaubenszeugnis des Franzosen Marcel Callo dar, der 1987 von Papst Johannes-Paul II. selig gesprochen wurde. Das Mitglied der Katholischen Arbeiterbewegung wurde gemeinsam mit unzähligen Juden und anderen KZ-Häftlingen unterschiedlicher Nationalitäten, Religionen und Weltanschauungen Opfer des nationalsozialistischen Wahns.

 

 

Leipziger Ehepaar auf "Botschaftsreise"

Schwelm, 10.02.2009
Schwelm. (ds) Für den guten Zweck engagierten sich am Wochenende alle Gemeinden der Propstei St. Marien. Am Samstag und Sonntag hatten sie eine Sonderkollekte für die Gemeinde St.  Trinitatis in Leipzig eingerichtet, denn der fehlt etwas ganz Entscheidendes: eine neue und moderne Kirche. 1650 Euro kamen zusammen.
 
Prälat Heinz D. Janousek hatte Brigitte und Gerhard Metzner eingeladen, um aus erster Hand zu erfahren, warum für die Kirche in Leipzig eine Sonderkollekte eingerichtet wurde. Foto: Schüssler

Über die Lage innerhalb der Leipziger Gemeinde und rund um die marode und von Rissen durchzogene Kirche berichteten Brigitte und Gerhard Metzner. Sie sind Mitglieder der St.-Trinitatis-Gemeinde und wie 198 andere Gemeindemitglieder auf "Botschaftsreise". Denn als die Bischofskonferenz den Entschluss gefasst hatte, die Kollekte aller katholischen Gemeinden an diesem Wochenende für die Leipziger Propsteigemeinde aufzuwenden, entschied diese, einige ihrer 4000 Mitglieder auszusenden, um über den Hintergrund zu informieren. Auch die Gemeinde St. Marien hatte Interesse an dem Angebot und zwei Leipziger nach Schwelm eingeladen. "Es hat mich interessiert, wofür genau die Kollekte verwendet wird, und das können doch am besten die Betroffenen selbst erklären", erklärte Prälat Heinz Ditmar Janousek im Gespräch mit der WP.

In den Gottesdiensten in der Marienkirche erzählten Brigitte und Gerhard Metzner schließlich, wie es um "ihre" Kirche bestellt ist. Nicht nur, dass die Bausubstanz völlig marode ist, auch plagt die Gemeindemitglieder das Heimweh. Nachdem die Kirche im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war, hatte die sozialistische Führung später ihren Wiederaufbau im Stadtzentrum verweigert und die Gemeinde an den Stadtrand versetzt. Aber das soll sich durch den Kirchenneubau ändern. Einen Bauplatz gibt es schon, und bereits in drei Jahren wollen die Leipziger Einweihung feiern. Einziger Wermutstropfen ist und bleibt die Finanzierung. Die Kosten sollen sich letztlich auf mehr als zehn Millionen Euro belaufen, die die Gemeinde nicht allein aufbringen kann. Deshalb entschied die Bischofskonferenz, die Kollekte vom vergangenen Wochenende für den Neubau zu verwenden.

Die Schwelmer zeigten sich sehr interessiert und suchten auch nach den Gottesdiensten das Gespräch mit den Besuchern. Immer wieder standen dabei auch die eigenen Erinnerungen im Mittelpunkt, wenn ehemalige Leipziger von der Kirche und ihrer Kindheit und Jugend erzählten.

Brigitte und Gerhard Metzner zeigten sich angesichts von soviel Nächstenliebe gerührt und würden sich freuen, den einen oder anderen 2012 in der neuen Propsteikirche in Leipzig begrüßen zu können.

 

 

Es geht los: Prinzenpaar proklamiert

Schwelm, 08.02.2009
Schwelm. (haui) "Die Personalabteilung hatte ein glückliches Händchen bei der Besetzung", betonte der Vorsitzender des Kolpingkarnevals Martin Heringhaus bei der Proklamation des neuen Prinzenpaars im Kolpinghaus.
 
Das alte Prinzenpaar (v.l.n.r.) Jürgen und Monika (Steinrücke) verabschiedete sich vom Karnevalsvolk und das neue - Bastian I. (Thier) und Sandra I. (Grimme) eröffnete den Kolpingkarneval. Foto: Bernd Richter

Dabei hatten die Jecken ihre neuen Regenten Sandra Grimme - die Prinzessin vom Loh - und Bastian Thier im Vorfeld schon irgendwie hinters Licht geführt und auf eine sanfte Art und Weise in ihre jetzigen Ämter genötigt. Denn für beide war die Ernennung zum Prinzenpaar ein wenig überraschend gekommen. Sandra Grimme hatte eine vorgezogene Krönung mit einem Plastikkrönchen an Weiberfastnacht erhalten und ihre Unterschrift auf einem Bierdeckel geleistet, Bastian Thier hatten die Kolpinger Jecken am letzten Rosenmontag vor die fast freiwillige Wahl gestellt, ob er die Ernennung zum Prinzen annehmen wolle. Der Ausspruch, "Bastian, deine Freundin hat auch auch schon unterschrieben", hatte da nicht allzu viele Alternativen für seine Antwort gelassen.

So standen die beiden nun also am Samstagvormittag als Bastian I. und Sandra I. vor ihrem Narrenvolk - ihre Partnerschaft hatte passenderweise auch im Kolpinghaus begonnen hatte - und hielten ihre Antrittsrede, die die beiden erst am Vorabend fertiggestellt hatten. "Wer uns kennt, der weiß, dass das typisch für uns ist", meinte Prinzessin Sandra I. ein wenig verlegen. Doch reimten sie ihre Themen meistens mit Bravour auf den Punkt. Das war auch zu erwarten, sind sie doch im richtigen Leben studierte Pädagogen, und vor allem Sandra Grimme sollte als Deutschlehrerin über den korrekten Gebrauch von Kreuz- und Paarreim, Jambus und Trochäus Bescheid wissen.

Das diesjährige Motto, das die beiden für den Kolpingkarneval ausriefen, lautet "Mit Petticoat und Rock´n´Roll, wird der Kolpingkarneval richtig toll" und ist gleichzeitig eine Hommage an Bastian Thiers Eltern, die in den großen Tagen eines Jimi Hendrix das Amt des Prinzenpaars bekleideten. "Da war ich aber noch ein Funkeln in den Augen meines Vaters", scherzte Bastian Thier.

Vor der Proklamation hatte sich jedoch erst einmal das alte Prinzenpaar, Jürgen II. und Monika II. (Steinrücke) mit einer Abschlussrede verabschiedet. Jürgen II. und Monika II. fassten das in Wort und Reim, was der Vorsitzender des Kolpingkarnevals, Martin Heringhaus, vorab in einem kleinen Bildvortrag präsentiert hatte: einen Rückblick auf das vergangene Jahr.

Neben all den guten Nachrichten gab es aber auch schlechte: Das "FPS Sound-Orchester" aus Dortmund, das viele Jahre für die musikalische Untermalung der Veranstaltungen gesorgt hatte, hat sich im Dezember letzten Jahres aufgelöst. Eine Alternative, die Wuppertaler Retro-Band, ist bereits vorhanden. "Doch weigern sie sich noch, Karnevalsmusik zu spielen", erklärte der Vorsitzende. "Aber gebt ihnen eine Chance, sie sind gut und wir können sie uns ja noch ein wenig erziehen."

Das neue Prinzenpaar ist sich dabei sicher: "Freut euch mit uns auf eine Session, die toll werden wird, dass wissen wir schon."

 

 

Bastian und Sandra regieren Narrenvolk

Schwelm, 08.02.2009

 Schwelm. "Eigentlich sollte ich letztes Jahr zu Weiberfastnacht die Krone für die neue Karnevalsprinzessin besorgen", erzählte Sandra Grimme schmunzelnd, kurz nach ihrer ersten Büttenrede. ...

 
 

Sandra I. und Bastian I. übernahmen die Prinzenwürde von Monika und Jürgen Steinrücke - von rechts.

 (WR-Foto: Joe Schöler)

 
 

... "Doch ehe ich michs versah, setzte man mir sie auf und da war es beschlossene Sache". Von Patrizia Pullano Durch traditionelle Unterschrift auf dem Bierdeckel von Karnevalspräsident und Kolpingvorsitzenden Martin Heringhaus wurde es schriftlich beurkundet und die Zustimmung von Sandras Prinzen Bastian Thier war dann sozusagen nur noch Formsache. Am Samstag um 11.11 Uhr gaben Jürgen II. und Monika II. ihr Zepter ab und das neue Prinzenpaar wurde im Kolpinghaus proklamiert. Mit den Insignien der Macht, Krone und Spiegel für die Prinzessin, Ordenskette, Umhang und Prinzenkappe für den Regenten, traten Sandra I. und Bastian I. offiziell ihr Amt an. Nach humorvoller und viel applaudierter erster Büttenrede war sich auch Präsident Heringhaus sicher: "Da hat die Personalabteilung eine gute Entscheidung getroffen". Zumal das junge Lehrerpaar in gewisser Weise sogar die Erbfolge respektiert, denn genau vor 40 Jahren regierten Bastians Eltern Elisabeth und Heinz Georg Thier den Kolpingkarneval Als richtig jeckes Pärchen zeichnet Sandra und Bastian auch aus, dass der Grundstein ihrer Beziehung am Rosenmontag vor fünf Jahren gelegt wurde, wie sie in ihrer Rede verrieten.

Zum Auftakt der Session blickte man in Bildern und Erzählungen zunächst auf das vergangene Karnevalsjahr zurück und Bürgermeister Jürgen Steinrücke und seine Lebensgefährtin Monika Bürger erinnerten in ihrer Abschlussrede an die schöne Zeit als Prinzenpaar. "Es ist schon etwas traurig, dass es jetzt vorbei ist", gab Monika Bürger im Gespräch zu, "aber so eine tolle Zeit kann man nur einmal erleben", ergänzte Dr. Jürgen Steinrücke. Musikalisch bleibt es auch beim diesjährigen Motto "Mit Petticoat und Rock´n´Roll wird der Kolpingkarneval wieder toll", passend zum Hobby des neuen Regenten. Als Gitarrist der Rock´n´Roll-Formation "Six Pack" weist er beste Bühnenqualitäten vor und diese wird er mit Sicherheit auch beim Kolpingkarneval unter Beweis stellen.

Mit dem dreifachen "Schwelm-Helau" klappte es am Samstag schon, was bei den beiden auf überraschte Begeisterung traf, obwohl sie als aktive Kolpingmitglieder vor bekannten Gesichtern standen. "Wir waren trotzdem sehr aufgeregt vor unserer Rede", gab Prinz Bastian zu, "denn es gibt nichts schwereres als Leute zum Lachen zu bringen. Umso schöner, wenn es dann klappt". Beste Voraussetzungen also für eine lustige und jecke Kolping-Karnevalszeit mit dem neuen Prinzenpaar

 

 

Sonderkollekte für Kirchenneubau

Schwelm, 06.02.2009

Schwelm/Ennepe-Ruhr. In allen Gemeinden und Gottesdiensten der Propstei St. Marien wird heute und morgen eine Sonderkollekte für den Neubau der Propsteikirche in Leipzig gehalten.

Die Katholiken der Propstei St. Trinitatis benötigen in der Innenstadt von Leipzig dringend einen neuen Kirchbau. Die Bausubstanz ihrer derzeitigen Kirche ist marode, eine Sanierung kostet mehrere Millionen Euro. Ein Neubau ist die bessere Alternative.

Der Gemeinde bietet sich mit dem Neubau im Herzen der Stadt die Möglichkeit, wieder mehr "mitten unter den Menschen" zu sein und den katholischen Glauben den Menschen von Leipzig wieder erlebbarer zu machen. Im Jahr 2010 soll mit dem Bau begonnen, im Jahr 2012 Einweihung gefeiert werden. Das neue Gotteshaus kostet mehr als zehn Millionen Euro.

An diesem Kollektenwochenende sind ca. 200 Gemeindemitglieder als "Botschafter" in Deutschland unterwegs. Am morgigen Sonntag werden in St. Marien die Eheleute Metzner aus Leipzig in allen Gottesdiensten die Situation ihrer Gemeinde darlegen

 

Gemeindesaal als Zirkusmanege

Schwelm, 26.01.2009
Schwelm. (wö) Am Sonntag hielten Löwen, Tiger, Clowns, Artisten und viele mehr Einzug im Gemeindesaal St. Marien. Anlass war der erste Familientag der Schwelmer Propsteigemeinde, der gerade junge Familien noch enger an die Kirche binden sollte.
 
 

Jonglage für Jung und Alt: Der erste Familientag der Schwelmer Propsteigemeinde St. Marien bot viel Unterhaltung. Foto: S. Gerber

Und das tat er mit großem Erfolg: Knapp 100 Teilnehmer tummelten sich in St. Marien. Nach morgendlicher Familienmesse und Stärkung durch einen Brunch lautete am Nachmittag das Motto "Manege frei". Den Gemeindesaal hatten Jung und Alt in ein Zirkuszelt verwandelt, um unter viel Beifall ihr erst kurz zuvor in Gruppen entworfenes buntes Programm zu zeigen.

"Familien sind uns wichtig. Deshalb wollten wir Eltern und Kinder untereinander und gleichzeitig die Familien der Gemeinde miteinander enger in Kontakt treten lassen, um am Familientag gemeinsam mit Kreativität ein Programm auf die Beine zu stellen", erläuterte Gemeinderats-Vorsitzender Heinz Georg Thier.

Dass die Premiere des Familientags in St. Marien gerade auf diesen Sonntag fiel, hatte dabei noch eine ganz spezielle Bewandtnis. Das Bistum Essen ernennt nämlich einmal jährlich Ende Januar einen Familiensonntag, den die Schwelmer Propsteigemeinde nun in ihrer eigenen Art nutze, den Familien eine größere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. "Der Kontakt der Familien untereinander war bereits vorher schon sehr rege, allerdings nicht in diesem Umfang", schildert Thier und verrät: "So erfolgreich, wie das hier heute angelaufen ist, werden wir das mit einem anderen Inhalt ganz bestimmt noch einmal machen."

 

 

Propstei lädt Sonntag alle Familien ein

Schwelm, 21.01.2009
Schwelm. An diesem Sonntag, 25. Januar, ist bei der katholischen Kirchengemeinde St. Marien in Schwelm Familientag. Die Propstei lädt Eltern mit ihren Kindern ein zum gemeinsamen Familienspaß. Es geht los mit der Hl. ...
... Messe um 11 Uhr in der Marienkirche. Den Gottesdienst gestalten viele Kinder mit. Zur Stärkung geht es danach erst einmal in den Pfarrsaal. Ein gemütlicher Brunch bietet schon die erste Gelegenheit für gute Unterhaltung mit Groß und Klein. Am Nachmittag, etwa ab 13.30 Uhr, wird es spannend. Eltern und Kinder werden miteinander kreativ sein. Zwischendurch ist auch noch Zeit für Kaffee, Kakao und Kuchen. Der Familientag klingt gegen 18 Uhr aus.

 

 

14. Januar 2009  
Kategorie: Bistum aktuell, Pressemeldung

Ehrenzeichen des Bistums für Schwelmer Hobbyarchivar 

Der Schwelmer Klaus-Peter Schmitz (63) ist jetzt mit dem Ehrenzeichen des Bistums ausgezeichnet worden. Der Bischof von Essen, Dr. Felix Genn, würdigt mit dieser Auszeichnung, Schmitz besonderes Engagement im Bereich des Gemeindearchivs und als Leiter des Seniorenkreises der Propsteigemeinde St. Marien. Prälat Heinz Janousek, Propst an St. Marien, überreichte die Auszeichnung an den 63-jährigen im Rahmen des Neujahrsempfangs der Gemeinde.

Fast zehn Jahre lang hat Klaus-Peter Schmitz in ehrenamtlicher Arbeit das über 325 Jahre umfassende Archiv der Propsteigemeinde St. Marien in Schwelm gesichtet, sortiert und archiviert. Diese Arbeit ist Grundlage für die „Illustrierten Pfarrgeschichte“, die im vergangenen Jahr als Buch herausgegeben werden konnte. Die „Illustrierte Pfarrgeschichte“ der Gemeinde St. Marien reicht von den Ursprüngen der katholischen Gemeinden in Schwelm über die Reformation und Neugründung bis hin zur Gegenwart, zur Gründung der Propsteigemeinde. (dr)

 

Neujahrsempfang der Gemeinde St. Marien

Schwelm, 11.01.2009

Schwelm. Am Samstag hatte die Propsteigemeinde St. Marien nach der Vorabendmesse zum Neujahrsempfang in den Pfarrsaal am Marienweg eingeladen.

 
 
Neujahrsempfang im Pfarrsaal von St. Marien. (WR-Foto: Schöler)
 

Im Rahmen des Empfanges wurden die ehrenamtlichen Kommunionhelfer und Lektoren der Gemeinde für ihr Engagement geehrt. Darüber hinaus überreichte Prälat Heinz D. Janousek in seiner Eigenschaft als Kreisdechant Klaus-Peter Schmitz das Ehrenzeichen des Bistums Essen, das ihm Bischof Dr. Felix Genn verliehen hat.

Damit werden die Verdienste von Schmitz um das Archiv der Mariengemeinde anerkannt und geehrt. Er hat in fast 10jähriger ehrenamtlicher Arbeit das über 325 Jahre umfassende Archiv der Kirchengemeinde gesichtet, sortiert und archiviert.

Endprodukt seiner Arbeit ist die "Illustrierte Pfarrgeschichte" der Marien-Gemeinde, die von den Ursprüngen der katholischen Gemeinde in Schwelm über die Reformation und Neugründung bis zur Gegenwart als Propsteigemeinde reicht. Über fünf Jahre arbeitet Schmitz an dem Kompendium, das 2008 gedruckt wurde.

 

 

Auch Marienkirche könnte künftig ins rechte Licht gerückt werden

Schwelm, 07.01.2009, Von Bernd Richter
Schwelm. Die beleuchtete Christuskirche könnte bald ihre alleinige Wegweiserfunktion bei Dunkelheit für das Stadtgebiet verlieren.
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Der Arbeitkreis Innenstadtentwicklung setzt sich dafür ein, dass künftig neben der Christuskirche (re.) auch die Marienkirche ins rechte Licht gesetzt wird.

Foto:Richter

 

Ein Vorschlag der Arbeitsgruppe Innenstadtentwicklung der GSWS sieht vor, auch die katholische Marienkirche künftig ins rechte Licht zu rücken.

In ersten Gesprächen hat Propst Heinz Ditmar Janousek seine grundsätzliche Bereitschaft für das Projekt bekundet - vorausgesetzt, der Mariengemeinde entstünden keine Kosten. Bis zu einem grundsätzlichen "Ja" müsse allerdings noch das Bistum Essen in den Entscheidungsprozess eingebunden werden. Prälat Janousek: "Grundsätzlich sind alle Beschlüsse von der kirchenaufsichtlichen Genehmigung in Essen abhängig." Auch der Kunstsachverständige des Bistums muss in dieser Frage zu Rate gezogen werden, weil von der Beleuchtungsaktion die Architektur der Kirche betroffen ist. Grundsätzlich hat der Pastor aber keine Einwände, "wenn eine beleuchtete Marienkirche vernünftig in das Stadtbild passt." Um den Prozess in Gang zu setzen, müssten allerdings noch genaue Unterlagen erstellt werden, die dann zwecks Genehmigung beim Bistum eingereicht werden könnten.

Von den bürokratischen Hürden lässt sich die Arbeitsgruppe Inenstadtentwicklung aber nicht abschrecken. Als Ergebnis ihrer Hartnäckigkeit erstrahlt bereits seit dem Jahr 2000 die Christuskirche im hellen Licht. Vorgesehen ist die Beleuchtung des Glockenturms und des kunstverglasten Kirchenfensters zur Bahnhofstraße hin - ähnlich einem Dia. Frank Nockemann, selbständiger Elektromeister, Ratsmitglied der CDU und selbst Mitglied im Arbeitskreis, wird den Installations- und Kostenaufwand ermitteln. Auch ein Probeleuchten ist für die nächsten Monate vorgesehen. Auf Sponsorensuche möchte man erst gehen, wenn die Sache konkret wird. Doch Klaus Lange, Sprecher der Arbeitsgruppe ist zuversichtlich, dass sich das Projekt realisieren lässt: "Wir wollen versuchen, es im Jahr 2009 auf den Weg zu bringen."

 

 

Winterküche "Bekommen oft mit, wie traurig das Schicksal mancher Gäste ist"

Schwelm, 06.01.2009
 
Schwelm. (haui) Zu einer heißen Suppe, einem starken Kaffee, zu süßen Knabbereien und gesundem Obst sagen nur sehr wenige "Nein" bei den frostigen Temperaturen, die das neue Jahr bescherte. ...
 
 
Ab sofort ist wieder jeden Samstag von 12 bis 13 Uhr die Winterküche im Marienweg geöffnet. Das Helferteam freut sich auf Kundschaft (hinten, von links): Martha Pantel, Anne Kräber, Willi Folle und Gäste bei der Winterküche im Jugendheim Marienweg. Foto: Bastian Haumann
 

... Für diejenigen, die sich so etwas nicht ohne weiteres leisten können, bieten die Propsteigemeinde St. Marien, die Caritas und die Elisabeth- und Vinzenzkonferenz seit über zehn Jahren ihre Winterküche in den Räumen des Jugendheims im Marienweg an.
Die ehrenamtliche Bewirtung begann am ersten Samstag dieses Jahres und wird bis Ende März angeboten. Zur Mittagszeit zwischen 12 und 13 Uhr können Bedürftige dort nun jeden Samstag eine kostenlose Mahlzeit bekommen. "Es ist nicht immer leicht, hier zu bewirten", meinte die ehrenamtliche Helferin Anne Kräber. "Denn wir bekommen oft mit, wie traurig das Schicksal mancher unserer Gäste ist."
Mit unter den ehrenamtlichen Helfern waren auch Willi Folle und Martha Pantel, die mit 91 Jahren immer gerne dabei ist und hilft. "Die Arbeit hier liegt mir am Herzen, wie die Gäste, die uns besuchen kommen", begründete sie ihren Einsatz für die

 

Aktion der Sternsinger mit Liedern eröffnet  -   Ab heute werden die Familien besucht

Schwelm, 02.01.2009

Schwelm. (ber) Mit Kreide und Sammeldose ausgestattet, starteten gestern nach dem Aussendungsgottesdienst die Sternsinger der Propsteigemeinde St. Marien ihre Aktion "Kinder suchen Frieden" mit einem offenen Singen auf dem Bürgerplatz. ...

 Gestern wurden die Sternsinger von der Propsteigemeinde St. Marien ausgesandt. Foto: Richter

... Anschließend ging es in die Geschäfte. Mit einem Empfang bei Bürgermeister Dr. Jürgen Steinrücke, der deshalb seinen Urlaub unterbrochen hatte und ins Büro gekommen war, endete der Auftakt des Dreikönigssingens, das heute und morgen fortgesetzt wird.  Heute um 14 Uhr treffen sich die 35 Sternsinger - etwas weniger als in den Vorjahren - im Jugendheim St. Marien. In neun Gruppen gehen sie in die Familien und erfreuen mit ihrem Gesang die Altenheime. Am Sonntag um 9 Uhr singt zunächst eine Gruppe in der Messe in Heilig Geist, ehe man sich um 10.15 Uhr im Jugendheim trifft. Nach einem gemeinsamen Mittagessen geht es um 13.30 Uhr in die Familien. Familien, die einen Besuch der Sternsinger wünschen und sich noch nicht gemeldet haben, können dies noch tun: Tel: 02336/13414 (ab 17 Uhr Familie Hens), Tel: 02336/81400 (Familie Pabst).