Unsere Gemeinde 2008 in der hiesigen Presse 
(Ab 1.1.2008 gemeinsames Zeitungsportal von Westfälischer Rundschau  und Westfalenpost)

Das Jahr 2009    Das Jahr 2010    Das Jahr 2011   Das Jahr 2012   Das Jahr 2013   

Das Jahr 2014   Das Jahr 2015   Das Jahr 2016    Das Jahr 2017

Glocken der Marienkirche schweigen  I  Gedenkstunde zum 70. Jahrestag der Pogromnacht  I 
Mit St. Martin im Laternenschein durch die Dunkelheit  I  Veranstaltung zum Thema Zeit war keine Zeitverschwendung  I 
Im Pfarrsaal St. Marien war am Wochenende wieder einmal "Probeschmökern" angesagt  I 
Ein Abschied auf Raten von Hl.-Geist-Kirche I
Pilgertour für Schwelmer ein "Bestseller"  Pfarrgeschichte St. Marien in Buchform  I  Ohne Ehrenamt gibt's kein Gemeindeleben
St. Marien wird zur Propsteigemeinde  I  Orgel-Herbst mit Panflöte und Trompeten  I  Fronleichnam wird mit Weihbischof gefeiert
Fronleichnamsprozession mit 1000 Teilnehmern   I  45 Kinder feiern Erstnommunion  I  Marienkirche leuchtet ab Herbst
Propsteigemeinde hat jetzt einen neuen Pfarrgemeinderat  I  Ballonmassenstart macht auf Sternsingeraktion aufmerksam

Glocken der Marienkirche schweigen

Schwelm, 11.11.2008
Schwelm. Für etwa zwei Wochen schweigen die Glocken der Marienkirche.

Die Schwelmer Bürger werden in dieser Zeit also auch auf das Abendläuten um 21 Uhr verzichten müssen.  Grund: Die Glockenjoche - an denen die Glocken schwingen - sind angerostet und werden ersetzt.  Die neuen Joche, so teilt dier Propsteigemeinde St. Marien mit, werden aus imprägniertem Hartholz gefertigt. Sie sind haltbarer und geben, so die Fachleute, den Bronzeglocken einen wärmeren Klang.  Die Reparatur wird ca. 1600 Euro kosten, wovon etwa ein Drittel aus Spenden aufgebracht worden ist. Einen Teil der Kosten übernehmen der Förderverein und das Bistum Essen, und der Rest wird der Instandhaltungsrücklage der Kirchengemeinde entnommen.
 

Gedenkstunde zum 70. Jahrestag der Pogromnacht

Schwelm, 10.11.2008


Zu einer Gedenkstunde zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht (9. - 10 November) trafen sich am Sonntag zahlreiche Menschen am Gedenkstein für die damals zerstörte Synagoge Beth Tefila in Schwelm an der Südstraße, wo das Haus des Gebetes seit 1819 seinen Standort hatte.
Bürgermeister Dr. Jürgen Steinrücke hielt eine Ansprache, in der er daran erinnerte, dass in der Novembernacht 1938 in Deutschland mehr als 1400 Synagogen brannten und die Fenster der Geschäfte jüdischer Eigentümer zerschlagen, Menschen jüdischen Glaubens verprügelt und ermordet wurden. 
Nach der Ansprache ging ein Schweigezug zur evangelischen Christuskirche, wo ein ökumenischer Gottesdienst durchgeführt wurde.

 

Mit St. Martin im Laternenschein durch die Dunkelheit
  Schwelm 10.11.2008

„St. Martin, St. Martin..." tönte das altbekannte Lied durch die Dunkelheit am Haus Martfeld, die durch die vielen bunten Lichter der angezündeten Laternen erhellt wurde.
Die katholische Propsteigemeinde St. Marien hatte alle Famillien mit großen und kleinen Kindern eingeladen, um der guten Tat des Heiligen Martin zu gedenken, die auch später in der Kirche Heilig Geist an der Sedanstraße dargestellt wurde. Dahin hatte zuvor St. Martin auf seinem Pferd auch den Lichterzug begleitet, der sich vom Treffpunkt im Innenhof von Haus Mart­feld (und musikalisch begleitet von einer Balskapelle) durch die Martfeld Anlagen bis zum nahe gelegenen Gotteshaus bewegt hatte. Hier wurden später auch die Martinsbrezeln verteilt, Kinderpunsch und Glühwein zum Wärmen ausgeschenkt.

(WR-Foto:vs)
 

Veranstaltung zum Thema Zeit war keine Zeitverschwendung

   09.11.2008  Schwelm. (haui)
Das Ticken einer Uhr hallte durch den Saal. Uli Isfort (Kantor), Hartmut Krüpe-Silbersiepe (Biologe), Jürgen Schröder (Pfarrer) und Stefan Wiesbrock (Musiker) betraten die Bühne und stellten eine zeitlose Frage: "Was ist Zeit?"

  Jürgen Schröder (von links), Hartmut Krüpe-Silbersiepe, Stefan Wiesbrock und Ulrich Isfort durften sich über eine gelungene Veranstaltung mit dem Thema "Alles hat seine Zeit" freuen. Foto: Steffen Gerber

Mit Texten und Tönen suchte das Quartett mit atmosphärischen Klängen und Passagen aus verschiedenen literarischen Quellen der Klassik und Moderne am Freitagabend nach einer Antwort. Der Titel der Veranstaltung, die im ökumenischen Zentrum Heilig Geist stattfand, war "Alles hat seine Zeit".

Der Thematik entsprechend wählten die Akteure Textstellen aus Werken bekannter Schriftsteller, Literaten und Lyriker aus, die sich mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. Unter anderem lasen Hartmut Krüpe-Silbersiepe und Jürgen Schröder Texte von Goethe und Gernhardt bis hin zu Hermann Hesse, etwas aus dem Roman "Momo" von Michael Ende und sogar aus der Bibel. Dabei wechselten sich die beiden Sprecher beim Lesen ab. Teilweise unterlegten Uli Isfort und Stefan Wiesbrock die Texte mit atmosphärischen Klängen auf der Gitarre (Wiesbrock) und der Orgel (Isfort). Bei den beiden Musikern spielte an diesem Abend nicht nur die Zeit, sondern auch der Raum eine wichtige Rolle. Der Saal des ökumenischen Zentrums unterstützte den Klang der beiden Instrumente, so dass die mysteriös anmutenden Kompositionen bei den Zuhörern für eine Gänsehaut sorgten.
Neben den begleitenden Klängen zu den unterschiedlichen Texten spielten die beiden Musiker auch solo und im Duett. Jeder Zuhörer wird nach der Veranstaltung viel literarisches Wissen über die Zeit mit nach Hause genommen haben, doch eines wird in jedem Fall in Erinnerung geblieben sein: Die Zeit, so gegenwärtig sie auch ist, wird niemals fassbar sein, so wie es auch auf dem Veranstaltungsplakat zu lesen war. Das Zitat von E. Bosch, dass "Zeit haben" die Kunst ist, Menschen von uns zu halten, die sie uns stehlen, griff bei dieser Veranstaltung nicht. Das Quartett hat seine Gäste hochwertig unterhalten und somit alles andere getan, als jemandem Zeit gestohlen zu haben

 

Im Pfarrsaal St. Marien war am Wochenende wieder einmal "Probeschmökern" angesagt

  02.11.2008 Schwelm.
Leseratten kamen bei der Buchausstellung der katholischen Pfarrbücherei St. Marien auf ihre Kosten.


Büchereileiterin Dorothea Hildmann zeigte sich zufrieden über die Besucherzahl. Foto: RaSi

... Im Pfarrsaal konnten sich interessierte Leser über Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt, angefangen bei Romanen, Sach-, Kinder- und Jugendbüchern bis hin zu christlicher Literatur informieren und schon mal ein wenig zur Probe "schmökern".
Dorothea Hildmann, Leiterin der Pfarrbücherei und selber ein Bücherwurm, war zufrieden. "Dafür, dass auch andere Veranstaltungen stattfinden, ist unsere Ausstellung recht gut besucht." Die ausgelegten Bücher stellte der Borromäus-Verein, ein Zusammenschluss sämtlicher katholischer Büchereien, für die Ausstellung zur Verfügung. "Doch reichte uns die Auswahl nicht aus und wir erweiterten das Sortiment mit den neuesten Werken, die wir in unserer Bücherei vorrätig hatten", erklärte Dorothea Hildmann.
Der Verkaufserlös der Ausstellung, denn jedes Buch konnte käuflich erworben werden, fließt direkt und ohne einen Cent Abzug der Pfarrbücherei zu, damit diese ihre Auswahl wieder erweitern kann. Neben der Buchausstellung konnten sich die Besucher auch zu einem gemütlichen Kaffeetrinken zusammensetzen oder Ware bei dem Eine-Welt-Laden kaufen.

 

Ein Abschied auf Raten von Hl.-Geist-Kirche

Schwelm, 28.10.2010   
  Kirche Heilig Geist in Schwelm. Allerheiligen letzter Gottesdienst



Schwelm. Die Tage der Heilig-Geist-Kirche scheinen gezählt. Nach dem durch finanzielle Gründe bestimmten Rückzug der Evangelischen Kirchengemeinde aus dem Ökumenischen Gemeindezentrum an der Sedanstraße ist die künftige Nutzung des Gotteshauses ungewiss. Am Allerheiligentag, 1. November, wird die katholische Propsteigemeinde St. Marien um 9 Uhr in einem festlichen Gottesdienst Abschied von der Kirche nehmen.
Der Gottesdienst wird vom Kirchenchor St. Cäcilia und Bläsern festlich gestaltet.
Investitionsstau von 200 000 Euro
„Als Propst und Pfarrer verstehe ich die Trauer, die Sorgen und Ängste derjenigen, denen die Hl.-Geist-Kirche immer ein Zuhause gewesen ist, die die Kirche mit aufgebaut haben, die dort getauft und gefirmt wurden, zur Erstkommunion gingen und geheiratet haben“, schreibt Prälat Heinz D. Janousek in der neuesten Ausgabe der Gemeindenachrichten. Doch die Zeiten hätten sich geändert. Aus finanziellen Gründen sei die Heilig-Geist-Kirche nicht weiter als Gotteshaus zu unterhalten. Durch den Wegfall des Beitrages der Ev. Gemeinde zum Unterhalt des Zentrums fehlen im Haushalt der Pfarrei jährlich ca. 18 000 Euro. Außerdem gibt es einen Sanierungsstau. Die Heizung ist kaputt (16 000 Euro), mittelfristig fordert die Instandhaltung weitere 160 000 bis 180 000 Euro
Prälat Janousek führt aber auch die gesunkene Zahl der Gläubigen ins Feld. Als 1968 die Hl.-Geist-Kirche geweiht wurde, gab es in Schwelm noch ca. 11 000 katholische Christen, von denen ca. 1400 den sonntäglichen Gottesdienst besuchten. Heute sind es noch ca. 6 000 katholische Christen, von denen ca. 800 den sonntäglichen Gottesdienst besuchen. Bereits vor sechs Jahren im Rahmen der Strukturreform im Bistum Essen stand das Schwelmer Gotteshaus auf der Liste der zu schließenden Kirchen.
Vorerst sollen alle Gottesdienste, die bisher in der Hl.-Geist-Kirche gefeiert wurden, auch in der Marienkirche gefeiert werden. An der Einrichtung eines Fahrdienstes wird gearbeitet.
Die Kirche wird zwar geschlossen, das Gemeindezentrum Heilig Geist bleibt aber weiter geöffnet, der Kindergarten Hl. Geist möchte sich in den unteren Räumen ausbreiten und die Gruppen, die Pfarrsaal und Konferenzraum benutzt haben, können das auch weiterhin tun. Das ehem. Pfarrhaus Hl. Geist ist weiter eine Dienststelle der Diakonie.
Entscheidung fällt im Frühjahr 2011
Vor eine schwere Aufgabe sieht sich der Kirchenvorstand gestellt. Gemeinsam mit dem Beauftragten für Immobiliennutzung im Bischöflichen Generalvikariat überlegen die Mitglieder, wie es in Zukunft mit dem Gemeindezentrum und der Hl.-Geist-Kirche weitergehen soll. Wenn ein schlüssiges Konzept vorliegt, will der Kirchenvorstand die notwendigen Beschlüsse fassen. Das wird zum Jahresende oder erst im Frühjahr 2011 sein.

 

Pilgertour für Schwelmer ein "Bestseller"

  08.10.2008, Sabine Nölke

 

 Schwelm. Es kommt, wie aus einem Munde: "Es war eine unserer schönsten und intensivsten Erfahrungen!" Vier Schwelmer "Jungs" brachen vor zwei Wochen zu einer 305 km langen Pilgerfahrt zu Fuß nach Santiago de Compostela in Galizien (Spanien) zum Grab des heiligen Apostels Jakobus auf.

 

Vier auf einem Weg (von links nach rechts): Christian M. Fasel, Michael E. Hiller, Horst Schöpe und Meinolf Höschen am Ortseingang von Santiago de Compostela in Galizien. Eine unvergessliche Pilgerreise für die Schwelmer Pfadfinder. (Foto: privat

 Wie konnte es auch anders sein: Die Idee entstand vor etwa einem Jahr beim Bier. Christian M. Fasel, Michael E. Hiller, Meinolf Höschen und Horst Schöpe unterhielten sich bei einem gemütlichen Stammtisch über Hape Kerkelings Bestseller "Ich bin dann mal weg".

In dem Buch beschreibt Kerkeling die Erlebnisse seiner Pilgerreise nach Santiago de Compostela im Jahr 2001. Und es dauerte nicht lange, bis einer das schon längst Beschlossene aussprach: "Was haltet ihr davon. . . "
Alle waren gleich Feuer und Flamme - Bedenken gab es keine. Wusste man doch, dass aufeinander Verlass ist. Kein Wunder, denn seit 30 Jahren kennen sich die vier Mitglieder der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, Stamm "Teutonen" St. Marien. "Und dabei sind wir nur vier von einer starken Kerntruppe", erzählt Michael E. Hiller.
Schon viele Kilometer hatte man gemeinsam zurückgelegt. "Ausschlaggebend war eine Wanderung im Jahr 1979 in Österreich, die uns alle besonders zusammengeschweisst hat", so Hiller.  Wer hätte gedacht, dass man noch einmal so eine bedeutende Zeit zusammen unternehmen würde... Nachdem der Probst der Großpfarrei St. Marien, Pfarrer Dietmar Janousek, den "Peregrinos" seinen Reisesegen erteilt hatte, führte diese zunächst mit dem Flieger vom Münster/Osnabrücker-Flughafen nach Palma de Mallorca und von dort aus bis nach Oviedo in Asturien.  Danach fuhr man mit dem Bus bis Cudillero einem kleinen nordspanischen Küstenort am Atlantik. Hier begann der "Camino del Norte" für die Schwelmer.

Wildnis und Dornenbüsche
Der Weg war wesentlich unwegsamer und anspruchsvoller, aber auch nicht so überlaufen wie der "Camino Frances", den der Komiker Hape Kerkeling in seinem Buch beschrieben hat.  "Teilweise mussten wir uns durch eine regelrechte Wildnis und durch Dornenbüsche schlagen", erinnert sich Hiller. Als im Mittelalter die Mauren fast zwei Drittel der Iberischen Halbinsel besetzt hielten, mussten sich die frommen Pilger einen neuen Weg zum Grab des heiligen Jakobus (einem der zwölf Jünger Jesus Christus) suchen. Der neuer Pilgerpfad führt streckenweise am Meer entlang auf eine Höhe bis 802 m bis zur Stadt Ribadeo.  Danach ging es landeinwärts bis nach Santiago de Compostela. Übernachtet wurde jeweils in einer der zahlreichen Pilgerherbergen entlang des Weges, die überwiegend einfach aber sauber und ordentlich waren und für eine Übernachtung 3 Euro verlangten.  Nachgewiesen wurde die zurückgelegte Strecke anhand des "Credencial", einem kleinem Büchlein, in dem die Pilger durch Stempel von Gemeinden, Pilgerherbergen und der "Policia Local" ihren Wegverlauf dokumentierten.  Nach zwei erlebnisreichen Wochen erreichten der Bilanzbuchhalter, der Energieanlageberater das Ziel Ihrer Reise, die wunderschöne Stadt Santiago de Compostela.

Da erwischte ihn die hohe Welle
Hier erhielten sie ihre "Compostela", eine lateinische Urkunde der katholischen Kirche über die erfolgreiche Pilgerfahrt. Natürlich nahm man auch an einer festlichen Pilgermesse in der Kathedrale der Stadt teil.  "Faszinierend, wie das berühmte fast 2 Meter hohe Weihrauchgefäß ca. 60 Meter durch das Kirchenschiff schwang.
Nicht eine Sekunde keimte der Gedanke ans Aufgeben auf. Auch nicht, als es in der ersten Woche zu einem unschönen Zwischenfall kam. "Ich wollte unbedingt ins Meer. Es erwischte mich eine hohe Welle und schlug mein rechtes Bein hart auf einen Felsen", erzählt Michael Hiller.  Er musste einige Tage aussetzen, damit die Schwellung zurückging. Unter starken Schmerzen bewältigte er die letzten 200 Kilometer.
"Doch die vielen Abenteuer und internationalen Begegnungen auf dem Camino ließen alle "Qualen" vergessen", schwärmt das Quartett. Schließlich haben die Schwelmer "Oldscouts" nun ihren eigenen Bestseller.

 

Pfarrgeschichte St. Marien in Buchform

Schwelm, 26.09.2008

Schwelm. Am Montag soll der Verkauf starten: "Die illustrierte Pfarrgeschichte St. Marien Schwelm" wird im Pfarrbüro am Marienweg verkauft.

 

 Arbeiten im Archiv - v.r.: Klaus Peter Schmitz, Propst Heinz Ditmar Janousek und Günter Roland. (WR-Foto: vs)

 Auf über 400 Seiten ist die 325 Jahre andauernde Geschichte der katholischen Pfarrei St. Marien zusammengetragen worden. In über acht Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit war Autor Klaus Peter Schmitz (64) in die Archive der Gemeinde "abgetaucht", hatte inventarisiert und katalogisiert. Viele Schätze waren von ihm "gehoben" worden.

Viele dieser Mosaiksteine aus der Geschichte der Gemeinde finden sich jetzt in der Chronik wieder. Ein stattliches Werk, das ist, wie Propst Janousek in seinem Vorwort schreibt, "ein Spiegel, der uns hilft, den Weg in eine gute Zukunft zu finden".

Neben den chronologischen Aufarbeitungen mit Urkunden, zeichnungen und Abbildungen findet sich eine große Zahl von Fotos aus dem Gemeindeleben.  Kirchbauten, sakrale Gegenstände oder Fotodokumente von Bischofsbesuchen oder die Chronologie mit den Bildern der Priester der Gemeinde und Bilder aus dem Vereinsleben sorgen für eine lebendige und sehenswerte Darstellung der Historie.

 

Ohne Ehrenamt gibt's kein Gemeindeleben
Propsteigemeinde St. Marien sagte im Kolpinghaus "Dankeschön"

Schwelm, 21.09.2008


Schwelm. (ds) Ein "Dankeschön" hört jeder gern. Ganz besonders, wenn er seine Freizeit und sein Engagement einem Verein oder einer Gemeinde widmet. Deshalb sagte jetzt auch die Großpfarrei St. Marien einmal "Danke" und lud ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter zu einem gemütlichen Nachmittag ins Schwelmer Kolpinghaus ein.

 

150 Ehrenamtliche der katholischen Gemeinde in Gevelsberg, Ennepetal und Schwelm erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag in Schwelm. Foto: S. Geber

Rund 600 Ehrenamtliche bereichern das Gemeindeleben in Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal. Etwa 150 von ihnen kamen stellvertretend für alle ins Kolpinghaus. "Wir konnten natürlich nicht alle einladen, deshalb mussten die einzelnen Gemeinden eine Vorauswahl treffen", erklärt Probst Heinz Ditmar Janousek. Die ehrenamtlichen Helfer sind in den unterschiedlichsten Bereichen tätig. Sie organisieren die Kinder- und Jugendarbeit, singen in Chören, arbeiten in Verbänden oder der Kolpingfamilie und bieten die verschiedensten Dienstleistungen an. "Das Leben spielt sich in den Gemeinden ab und ohne die Ehrenamtlichen würde es nicht funktionieren", weiß Heinz Ditmar Janousek.

Die Gäste sahen das ganz ähnlich. "Ohne ehrenamtliche Mitarbeiter wäre das gesellschaftliche Leben kaum denkbar", meint Josef Messoll, der sich ehrenamtlich in die Gevelsberger Gemeinden Liebfrauen und St. Engelbert einbringt. Auch Monika Sack, Mitglied der Schola St. Marien, findet schnell einen guten Grund für ihr ehrenamtliches Engagement: "Man engagiert sich dann, wenn man von dem, für was man sich einsetzt, überzeugt ist und dann ist es egal, ob man etwas dafür bekommt."

Neben einem leckeren Kaffeetrinken wartete auf die zahlreichen Gäste auch ein Auftritt des bekannten Kabarettisten "Der Bergische Jung" alias Diakon Willibert Pauels, der die Besucher mit viel Witz und Charme begeisterte.
 
St. Marien wird zur Propsteigemeinde

Schwelm, 21.09.2008
 
 

Orgel-Herbst mit Panflöte und Trompeten

Schwelm, 03.09.2008    

Ennepe-Ruhr. Die Ev. Kirchengemeinden Schwelm und Gevelsberg und die Kath. Propsteigemeinde Schwelm/Gevelsberg veranstalten vom 7. bis 21. September ihren 7. Schwelm-Gevelsberger Orgel-Herbst. Die Bürgermeister Dr. ...
... Jürgen Steinrücke und Claus Jacobi haben die Schirmherrschaft übernommen.
An vier besonders schönen Orgeln der Region wird auf unterschiedliche Weise die Vielfalt klassischer und moderner Orgelmusik hörbar werden. In der Kombination der "Königin aller Instrumente" mit Panflöte, Trompeten und Posaunen entstehen dabei interessante farbige Klangwelten. Darüberhinaus bereichert Chormusik unterschiedlichster Stilistik das Programm, und Orgelführungen sowie die biblische Geschichte "Josef und seine Brüder" für Kinder (und Erwachsene) bieten die Möglichkeit, das Geheimnis der großen Orgeln kennenzulernen.
Die Veranstaltungsreihe wird am Sonntag, 7. September, mit einem festlichen Konzert für Blechbläser und Orgel in der Gevelsberger Erlöserkirche eröffnet. Zu Gast ist die Uni-Brass Bochum. Das sechsköpfige Blechbläserensemble wurde im Herbst 1998 an der Ruhr-Universität Bochum gegründet und besteht aus Berufsmusikern mehrerer Sinfonieorchester und Musikhochschulstudenten. Neben alter Bläsermusik von Scheidt und Schütz wird in diesem Konzert aber auch Musik des Barockkomponisten Tomaso Albinoni und des Romantikers Anton Bruckner zu hören sein. Darüberhinaus zeigen pfiffige Arrangements bekannter Spirituals die stilistische Bandbreite dieses Klangkörpers.
Mittlerweile gute Tradition innerhalb des Orgel-Herbstes ist das Konzert für Panflöte und Orgel, zu dem Matthias Schlubeck und Ludger Janning am 9. September in die Liebfrauenkirche Gevelsberg einladen. Neben einer Suite von Telemann und einem Konzertrondo von Mozart für Panflöte und Orgel steht auch eine Improvisation für Kontrabasspanflöte auf dem Programm dieses Abends. Orgelwerke romantischer französischer Komponisten wie Guilmant, Gigout und Dubois runden das Konzert ab. Den krönenden Abschluss bildet eine Suite für Panflöte im traditionellen rumänischen Stil. Hier zeigt Matthias Schlubeck, der seit Jahren regelmäßig Panflötenkurse organisiert, bei denen er inzwischen auch selber als Dozent tätig ist, noch einmal, was in ihm und seinem Instrument steckt.
Mit einer biblischen Geschichte in Musik sind am 13. September vor allem (aber nicht nur) Kinder in die Erlöserkirche Gevelsberg eingeladen. "Josef und seine Brüder" heißt das Werk von B. Bender, das dort zu hören sein wird.
Mit festlichen Trompeten- und Orgelklängen werden die Zuhörer am 14. September in St. Marien Schwelm empfangen. Der inzwischen weit über seine Heimatstadt Schwelm hinaus gefragte Trompeter Ernst-Burkhard Schäfer und Kantor Ulrich Isfort gestalten ein Konzert für Trompete und Orgel, in dem die Freunde der hohen Bach-Trompete sicher voll auf ihre Kosten kommen werden. Eingerahmt wird das Programm z. B. von zwei Werken für Trompete und Orgel von G. Ph. Telemann, der Suite D-Dur und dem Concerto in F. Daneben gibt es aber auch ein reizvolles Orgelprogramm: Es erklingt die berühmte Passacaglia von J. S. Bach, eine meditative Vertonung des himmlischen Gastmahls von Olivier Messiaen sowie Franz Liszts Bearbeitung des Pilgerchores aus der Oper "Tannhäuser" von Richard Wagner für die Orgel.
Unter dem Thema "Licht vom Himmel" findet in der Schwelmer Christuskirche am 21. September das Abschlusskonzert des Orgel-Herbstes statt. Es gelangt Musik für Chor und Orgel des 17. bis 20. Jahrhunderts zur Aufführung. Die Capella Vocale Schwelm singt unter der Leitung von Sabine Horstmann neben A-capella-Motetten von Schütz, Mendelssohn und Nystedt auch Werke für Chor und Orgel von Josef Rheinberger. Die Orgel spielt Thorsten Göbel, der an der Musikhochschule Würzburg Kirchenmusik studierte und das Studium dort 2000 mit dem A-Examen abschloss. Er ergänzt das Programm u. a. mit Werken von J. S. Bach, Edwin Lemare und Walter Kraft.

 
Fronleichnam wird mit Weihbischof gefeiert

Schwelm 31.05.2010    

Das Fronleichnamsfest am Donnerstag, 3. Juni, feiert der Essener Weihbischof Franz Vorrath mit den Katholiken der Propsteipfarrei St. Marien in Schwelm. Das Pontifikalamt auf dem Bürgerplatz beginnt um 9.30 Uhr. Anschließend zieht die Fronleichnamsprozession von dort zur Marienkirche. Bei ungünstigem Wetter wird der festliche Gottesdienst in der Marienkirche gefeiert.
Die Polizei rechnet mit bis zu 1000 Teilnehmern. Nach dem Festgottesdienst, gegen 10.30 Uhr, führt die Fronleichnamsprozession zur Marienkirche über den Neumarkt, die Bismarckstraße und der Bahnhofstraße zu einem von den Pfadfindern geschmückten Segensaltar in der Parkanlage „Alter Friedhof“. Der Stationsgottesdienst wird von der Jugend der Gemeinde gestaltet. Auch der Eucharistische Segen wird dort erteilt. Jugendliche aus der PSG und der Messdienergemeinschaft sind ebenfalls aktiv. Sie legen einen Blumenteppich aus.
Anschließend verläuft die Prozession über die Döinghauser Straße, Viktoriastraße, Potthoffstraße, August-Bendler-Straße und Bahnhofstraße bis zur Marienkirche (Ende gegen 12.30 Uhr). Dort wird der feierliche Schluss-Segen erteilt.
Die Propsteigemeinde bittet die Anwohner des Prozessionsweges, ihre Häuser zu schmücken und „Flagge zu zeigen“. Anschließend ist ein Frühschoppen mit einem kleinem Imbiss hinter der Kirche geplant. Alle Gruppen und Verbände sind mit ihren Fahnen herzlich zur Prozession eingeladen. Außer dieser Messe ist an diesem Tag in beiden Kirchen keine weitere Eucharistiefeier.
Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer, den Streckenverlauf der Prozession weiträumig zu umfahren. Der fließende Verkehr wird von begleitenden Polizeibeamten umgeleitet.
 
Fronleichnamsprozession mit 1000 Teilnehmern

Schwelm 20.05.2008  



Schwelm. Am Donnerstag, 22. Mai, um 9.30 Uhr, findet vor dem Gebäude der Sparkasse, auf der Terrasse des Cafe 3, ein Gottesdienst der Propsteigemeinde St. Marien statt. Es werden bis zu 1000 Prozessionsteilnehmer erwartet.
Gegen 10.30 Uhr zieht die Fronleichnamsprozession von der Fußgängerzone über den Neumarkt, Bismarck- und Bahnhofstraße in die Parkanlage "Alter Friedhof" zu einem von den Pfadfindern errichteten und den Pfadfinderinnen geschmückten Segensaltar. Anschließend verläuft die Prozession über die Döinghauser Straße, Viktoriastraße, Potthoffstraße, August-Bendler-Straße und Bahnhofstraße bis zur Marienkirche (Ende ca. 12.30 Uhr). Den fließenden Verkehr leitet die Polizei um.
Anschließend ist ein Frühschoppen mit kleinem Imbiss hinter der Kirche angesagt. Bei ungünstigem Wetter wird ein Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Marienkirche gefeiert. Außer dieser Hl. Messe ist an diesem Tag in beiden katholischen Kirchen keine weitere Eucharistiefeier.
 

45 Kinder feiern Erstnommunion

Schwelm.  12.05.2011   
 

In der Propsteigemeinde St. Marien wird am 15. und 22. Mai, die Erstkommunion von 45 Kindern gefeiert. Aus diesem Grund wurde die Gottesdienstordnung leicht verändert.
Gottesdienste
Am Samstag, 14./21. Mai, ist um 18 Uhr eine Vorabendmesse in der Marienkirche an der Bahnhofstraße. Eine Lichtfeier und Tauferneuerung der Erstkommunionkinder findet um 19.30 Uhr statt. Am Sonntag, 15. Mai/22. Mai, beginnt um 9.30 Uhr die Erstkommunionfeier in der Marienkirche. Um 11.15 Uhr wird eine Hl. Messe gefeiert. Eine Dankandacht und Maiandacht wird um 18 Uhr abgehalten. Da in jeder Feier nur 20 bzw. 25 Kinder zur Erstkommunion geführt werden, ist genug Platz auch für die Gemeinde.
Kommunionkinder
Zur Erstkommunion gehen am 15. Mai Philippa Heinz, Linus Höller, Wilma Korioth, Alessandro Lenti, Calvin Matinde, Jannis Müller, Viktoria Laurine Oelze (Katechetinnen: Nicole Höller, Miriam Gerke-Korioth), Gian-Luca Batista, Sophia Beck Ferreira, Johanna Laurine Duwe, Marie Förster, Paula Heringer, Jonas Kämper, Celina Kreutz, Pascal Ligeza, Philipp Ortmann, Maren Pöppelmeyer, Emily Schön (Katechetinnen: Iris Kämper, Barbara Pöppelmeyer, Anne Schön), Angelina Baticeli, Franz Anton Kissel, Antonio Kurtz, Saskia Münchmeyer, Antonio Nistico, Vitusha Partheepan, Jana Wagener (Katechetin: Bärbel Beck Ferreira).
 

Marienkirche leuchtet ab Herbst
Arbeitsgruppe des Stadtmarketings sammelt fünfstelligen Betrag

Schwelm 27.03.2009   
  
Von Ann-Cathrin Pfeiler Schwelm. Nicht mehr lang, dann erstrahlt die Schwelmer Innenstadt auch von weither gleich in doppeltem Glanz. Seit Jahren leuchtet die Christuskirche, bald soll auch die Marienkirche im Dunkeln zu sehen sein.
Auf Initiative der Arbeitsgruppe Innenstadt, Handel und Verkehr des Schwelmer Stadtmarketings sollen die Planungen und Anschaffungen dafür im Herbst abgeschlossen sein. „Wir haben schon einige Spender und knapp die Hälfte des fünfstelligen Betrags zusammen. Wir brauchen aber noch Hilfe, um die insgesamt etwas mehr als 10 000 Euro stemmen zu könne”, sagte AG-Mitglied Ralf Stoffels.
Heinz Ditmar Janousek von der katholischen Propsteigemeinde St. Marien hatte schon früher eine Art Erleuchtung, oder besser eine Prophezeiung: „Die damalige stellvertretende Bürgermeisterin Ilse Adam hat schon bei der ersten Beleuchtung der Christuskirche gesagt, dass ich bestimmt bald nachziehen würde. Und dann, wie sie mich kenne, bestimmt mit Diskobeleuchtung”, sagte der Propst mit einem Lächeln auf den Lippen.
Bunt wird es tatsächlich, allerdings auf andere Art und Weise. Neben dem 46 Meter hohen Kirchturm wird auch das große Glasfenster zum Vorplatz von Innen mit weißem Licht beleuchtet, sodass die Farben schön herauskommen sollen. „Das Fenster wurde vor zwölf Jahren in Hattingen entworfen. Es zeigt unter anderem die Umrisse der in der Kirche stehenden Orgel und Marienbilder aus der Umgebung”, erklärte Janousek. Und Stoffel ergänzte, dass man je nach Finanzierungslage auch erst eines beleuchten können, ehe das andere dann später hinzukommen kann.
Der architektonisch besondere Kirchturm wird mit vier gebündelten, weißen Strahlen bis zur Spitze beleuchtet. „Einmal wurde vergessen, das Licht im Turm auszuschalten. Dadurch haben die Neonröhren die kleinen Fenster in der Turmspitze von Innen beleuchtet. Die Leute fanden das toll”, so Janousek, der daher auch über eine Innenbeleuchtung des Turms nachdenkt.
Doppelpack am 26. April
Zur Finanzierung der leuchtenden Idee findet am 26. April um 19 Uhr ein Benefizkonzert mit Gitarrist und Sänger Stefan Wiesbrock statt. Dies soll virtuos und besinnlich werden. Außerdem bringt er Musikkollegen Wolfram Cramer von Clausbruch und seine aktuelle CD „Sieben fette Jahre” mit. Einlass ist um 18.30 Uhr, der Eintritt kostet 15 Euro und geht als Spende an die Finanzierung der neuen Außen-Beleuchtung.
„Das ist doch ein schönes Ostergeschenk im Doppelpack: ein tolles Konzert und eine Spende in einem”, freute sich Geschäftsführer Thilo Kramer von der Gesellschaft für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Schwelm (GSWS). Die Karten für das Benefizkonzert gibt es ab sofort im Vorverkauf bei der GSWS Schwelm, bei Gerkau-Moden, Jürgens Sport-Shop, Potpourri, beim AVU-Treffpunkt und natürlich im Pfarrbüro in Schwelm.
Die baldige Beleuchtung bedeutet für Propst Janousek nicht nur eine optische Aufwertung der Kirche. „Es wird auch ein Schwerpunkt der Stadt betont. Ein bisschen wie ein Zeigefinger, der dann auf und in den Himmel weist.”
von Steffen Gerber

 

Propsteigemeinde hat jetzt einen neuen Pfarrgemeinderat

    Schwelm, 17.02.2008    

 Der Pfarrgemeinderat der Propsteigemeinde St. Marien Schwelm-Gevelsberg-Ennepetal hat sich neu gebildet. ...
... Er setzt sich zusammen aus Delegierten aus den Gemeinderäten der drei Gemeinden Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal sowie der Kroatischen und der Italienischen Gemeinde und Vertretern der pastoralen Mitarbeiter und einem Vertreter des Kirchenvorstands.
Dem Pfarrgemeinderat gehören an: Propst Heinz D. Janousek, Thomas Hahn, Heinz-Georg Thier, Ralf Althoetmar (alles aus der Gemeinde St. Marien), Pastor Herberhold, Birgit Gras, Daniel Baldus, Margarete Brinkmann (aus der Gemeinde Herz-Jesu in Ennepetal), Pastor Becker, Sebastian Messoll, Lothar Isken-Nieder, Hans-Gerd Bode (aus der Gemeinde St. Engelbert Gevelsberg), Don Cataldo, Marino Pasquale, Maria Puci (Italienische Gemeinde), Pastor Simovic, Ivanka Krause (Kroatische Gemeinde), Maria Rüther, Andreas Strüder (Pastoralkonferenz), Bärbel Kaul (Kirchenvorstand).
Wichtigste Aufgabe des neuen Pfarrgemeinderats wird es sein, gemeinsam mit den in der Propsteigemeinde tätigen Seelsorgern einen Pastoralplan für die Seelsorge in der neuen Pfarrei zu erarbeiten.
In der Satzung der Pfarrgemeinderäte im Bistum Essen heißt es: Pfarrgemeinderat und Gemeinderat dienen der Mitwirkung aller Gläubigen am Heilsauftrag der Kirche. Sie sind insbesondere die Organe zur Förderung und zur Koordinierung des Laienapostolats. Der Pfarrgemeinderat und die Gemeinderäte dienen dem Aufbau einer lebendigen Pfarrei. In jeder Pfarrei ist ein Pfarrgemeinderat und in jeder Gemeinde ein Gemeinderat zu bilden, deren Amtszeit jeweils vier Jahre beträgt. Der Pfarrgemeinderat trägt die Verantwortung für das Leben in der Pfarrei. Er wirkt an der Erarbeitung des Pastoralplans der Pfarrei und an dessen Fortschreibung mit, berät über die die Pfarrei betreffenden Fragen, fasst dazu Beschlüsse und trägt Sorge für deren Durchführung.
Der Gemeinderat nimmt - unter Beachtung des Pastoralplans und der Belange der Pfarrei - die Verantwortung für die Gemeinde wahr, berät die die Gemeinde betreffenden Fragen, fasst dazu Beschlüsse und trägt für deren Umsetzung Sorge. Die Rechte und Pflichten des Pfarrers bleiben dabei unbeschadet erhalten.

 

Ballonmassenstart macht auf Sternsingeraktion aufmerksam

  Schwelm 06.01.2010  
von Bernhard Richter



Ein Massenballonstart bildete den Auftakt der diesjährigen Sternsingeraktion in der Propsteigemeinde St. Marien in Schwelm. Nach dem Aussendungsgottesdienst ließen die Sternsinger auf dem Kirchplatz einen Kartengruß in den Himmel steigen.
Eine Werbeaktion für das Anliegern der Sternsinger, Geld für Kinder in der Dritten Welt zu sammeln. Der erste, der einen Geldschein in die Sammelbüchse steckte, war Propst Heinz. D. Janousek. Vor ihrem Start zur Tour durch die Schwelmer Geschäftswelt versammelten sich nämlich die Kinder zum Warmsingen am Pfarrhaus. Auch Bürgermeister Jochen Stobbe empfing die Spendensammler im Rathaus. Insgesamt fanden sich am ersten Tag der Aktion 1350 Euro in den Sammeldosen wieder. Am Freitagabend wird eine Gruppe Jugendlicher mit der Sammeldose auch durch die Schwelmer Kneipen ziehen. Welcher Wirt einen Besuch besonders wünscht, sollte sich, wie übrigens auch Privatleute, im Pfarrbüro melden: Telefon 02336/2171

Die Haushalte besuchen die Sternsinger Samstag ab 14 Uhr.